AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
16.10.2018 - 08:15

Bewerben Sie sich jetzt für die Innovationsförderung für Studierende und Start-ups

Der digitale Wandel im Journalismus birgt zahlreiche Herausforderungen. Studierende, AbsolventInnen und Start-ups mit innovativen Ideen für die neue Arbeit und zukünftige Tools von Redaktionen und Medienhäusern können sich bis zum 4. November 2018 für die nächste Runde der Innovationsförderung im MIZ-Babelsberg bewerben. Pro Projekt stehen 30.000 Euro zur Verfügung.

      

Eingereicht werden können technisch-innovative Projektvorhaben, die einen Beitrag zur Medienvielfalt leisten. Gefragt sind insbesondere Tools und Anwendungen, die in kleineren Redaktionen und Medienhäusern genutzt und getestet werden können. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Teams mit dem Wirkungskreis Berlin-Brandenburg. Das Programm umfasst neben der Fördersumme zudem Büroarbeitsplätze im MIZ, sowie Zugang zu Produktionstechnik und Studios.

>>> Ich möchte mehr über das Förderprogramm erfahren

16.10.2018 - 08:17

XRDok – Journalismus als begehbares XR-Erlebnis selbst gestalten

Mit XRDok entwickelt das für seine Arbeit bereits vielfach ausgezeichnete Team des Berliner Start-ups Vragments im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung einen innovativen VR-Baukasten. JournalistInnen können damit ohne Programmier- und Softwarekenntnisse schnell und einfach Reportagen als begehbares VR-Szenario umsetzen. NutzerInnen können so Räume virtuell betreten, die sie sonst nicht erreichen könnten.

      

Der Begriff XR Journalismus ist bislang kaum geprägt. Gemeint ist die journalistische Arbeit mit neuen Technologien wie Virtual und Augmented Reality und weiteren zukunftsweisenden Technologien, die die Wahrnehmung der Welt und das Spektrum für Kommunikation und Interaktion revolutionieren und erweitern.

>>> Informationen zum Projekt XRDok erfahren

>>> zur Website von XRDok

Projektlogo Datenguide Datenportal "zeigender Finger"
16.10.2018 - 08:18

Das Datenguide Datenportal – wo komplexe Statistiken plötzlich erklärt werden

Mit „Datenguide“ entsteht ein einfach zu bedienendes Datenportal, das die Daten der amtlichen Statistik klar und prägnant darstellt, vergleichbar macht, in Kontext setzt und erklärt. Integriert werden u. a. interaktive Grafiken und zusätzliche erklärende Inhalte. Dies versetzt JournalistInnen in die Lage, die komplexen Daten schnell abrufen, verstehen und sinnvoll nutzen zu können.

      

Zu allen Bereichen der Gesellschaft, von Angaben zur Arbeitslosigkeit bis hin zur Landwirtschaft, erfassen die Statistischen Ämter kontinuierlich Daten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wer die Abfragefunktion der bestehenden Datenportale jedoch ohne Expertise nutzen möchte, gerät aufgrund der Komplexität der Bedienung und der Menge unterschiedlicher Informationen in Zahlen schnell an eigene Grenzen. Mit Datenguide ändert sich das jetzt.

Das Projekt Datenguide wird im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Medienprofis gefördert.

>>> Details zum Datenguide Datenportal

16.10.2018 - 08:20

Tatort Radweg - Spurensicherung und Citizen Science mit Radmesser in Berlin - jetzt Swipe-Story ansehen

Michael Gegg, Hendrik Lehmann und David Meidinger vom interdisziplinär besetzten Innovationsprojekt „Radmesser“ haben gemeinsam mit dem Berliner Tagesspiegel eine umfassende >>> Swipe-Story zum Radwegenetz in Berlin und zur Sicherheit von RadfahrerInnen im Verkehr veröffentlicht.

BürgerInnen können sich am Projekt beteiligen
Mit einem Sensor am eigenen Fahrrad können sich interessierte RadlerInnen an der Messung von Überholabständen im fließenden Verkehr beteiligen. 100 Radmesser-Sensoren stehen dafür kostenlos zur Verfügung, sie werden einfach an den Fahrradrahmen geschnallt und los geht’s - in Verbindung mit einem Smartphone können so sichere Daten zum Verkehrsgeschehen ermittelt werden.

      

Abstände sichtbar machen
Auf diese Weise soll erkennbar werden, auf welchen Strecken Fahrräder durch zu eng überholende Fahrzeuge besonders stark gefährdet sind. Denn trotz der entsprechenden Gesetzgebung machen Menschen Fehler, im Straßenverkehr oftmals mit besonders fatalen Folgen für RadfahrerInnen. Welche Handlungsempfehlungen sich für die Verkehrsplanung ableiten lassen, wollen die Journalisten mit Ihrer Hilfe herausfinden. 

Nur knapp die Hälfte aller Haushalte nutzt überhaupt ein Auto in Berlin, dennoch trauen sich viele nicht auf’s Rad. Offenbar begründet, denn die Statistik erfasst regelmäßig hohe Unfallzahlen. Laut Rechtsprechung müssen AutofahrerInnen zwar einen Überholabstand von mindestens 1,50 m einhalten, wenn sie Fahrräder überholen. Je nach Typ des eigenen Fahrzeugs, Straßenbeschaffenheit oder auch abhängig davon, wer auf dem Fahrrad sitzt, ist dieser Abstand zu vergrößern. Die Realität sieht aus RadfahrerInnenperspektive zumeist jedoch anders aus.

Mobilitätsgesetz in Berlin
Seit Juli 2018 ist in Berlin das erste Mobilitätsgesetz in Kraft. Sicher, umweltschonend und barrierefrei sollen BürgerInnen von A nach B gelangen, so lautet die stadtplanerische Vision für die neue Mobilität. Die Leitlinie ist zudem „Vision Zero“, die bestmögliche Minimierung von Unfallopfern und Verletzten. Geplant ist unter anderem der Umbau zahlreicher Straßen und der Ausbau des Radwegenetzes. Auf Autos soll zunehmend verzichtet werden, denn in Ballungszentren wie Berlin leidet die Lebensqualität unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen.

Faktenbasierte Berichterstattung
Mit dem Projekt Radmesser soll nun eine Bestandsaufnahme der tatsächlichen Verkehrssituation für Fahrräder erfolgen. Die gewonnenen Daten sollen eine faktenbasierte Berichterstattung zum Thema ermöglichen und können zudem dazu dienen, sinnvolle Maßnahmen für die Radwege-Verkehrsplanung in Berlin abzuleiten und so das Unfallrisiko zu senken. 

>>> Tagesspiegel-Swipe-Story: Radmesser

>>> Tagesspiegel-Artikel "Gefährliche Nähe auf Berlins Straßen"

>>> über das Innovationsprojekt Radmesser

Projektteam - A. Csuraji und J. Vicari von tactile.news
16.10.2018 - 08:21

REPORTER-Tonies im Einsatz – tactile.news bringt Journalismus in die Kinderzimmer

Wie erreicht kindgerechter Journalismus die Kinderzimmer? Mit tactile.news entwickeln Astrid Csuraji und Jacob Vicari im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung ein innovatives abhörsicheres Audio-Nachrichtensystem für die Jüngsten der Gesellschaft.

Den komplexen Anforderungen an die Qualität digitaler Kindermedien begegnet das Team mit einer einzigartigen Idee:

Mit vernetzten „Spielfiguren“ und Internet-of-Things-Technologie sollen Kinder selbst auf kuratierte Reportagen und Nachrichten aus einer geschützten Cloud zugreifen. Der Umgang mit tagesaktuellen Nachrichten kann so spielerisch erlernt werden.

      

Aktuell wird der Prototyp eines Content-Management-Systems für die kontinuierliche Produktion und Ausspielung von Audio-Inhalten für die Vier- bis Zehnjährigen entwickelt. Zudem soll die erste „Reporter-Spielfigur“ entstehen. Das Prinzip: Wird die Figur auf das Audiosystem gesetzt, beginnt das Hörabenteuer im Kinderzimmer.

Die Ausspielung erfolgt über die bereits etablierte Toniebox, der viele Eltern bereits aufgrund der Abhörsicherheit und der leichten Bedienbarkeit für Kinder vertrauen. Der CMS-Code wird später als Open Source zur Verfügung gestellt und kann damit für andere Audiosysteme adaptiert werden.

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema
>>> zur Projektseite von tactile.news CMS

16.10.2018 - 08:30

Ein Abend, viel Experimentierfreude und noch mehr Präzision – rundUM mit Michael Kessler

Schön war's! Rund 50 Nachwuchsmedien- schaffende aus Berlin und Brandenburg hatten sich für den Abend am 6. September 2018 im TV-Studio des MIZ-Babelsberg angemeldet. In humorvollen Anekdoten berichtete Michael Kessler über sein Schauspielstudium, historische Film- und erste Bühnenrollen am Theater. Die Gäste erhielten dabei die seltene Gelegenheit, eigene Interviewfragen zu stellen. 

Frisch mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, ist der erfolgreiche Komiker, Regisseur, Autor und Schauspieler seit 27 Jahren eine TV-Instanz. Zum Fernsehen brachte ihn...

      

...die Motivation, Formate wie „Kesslers Expedition“ (RBB), Parodien in „Switch reloaded“ oder Charakterdarstellungen in den Interviews mit Prominenten in „Kessler ist…“ (ZDF) kreativ, mit präziser Vorbereitung oder gelegentlich experimentell zu gestalten. Die Vorbereitung für bestimmte Rollen ähnelte mitunter detaillierten journalistischen Recherchen, so Kessler. Im Anschluss nahm er sich viel Zeit für Fotos und Gespräche mit Fans und neu inspirierten Gästen.

rundUM ist eine Veranstaltung des Medieninnovationszentrums Babelsberg (MIZ) in Zusammenarbeit mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).

>>> Details zur Reihe rundUM 

>>> Website von Michael Kessler