AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
Tagesspiegel App 89/19
27.06.2019 - 02:30

Zaubar entwickelt interaktive App „Tagesspiegel 89/19“ zum Mauerfall-Jubiläum

Wie lässt sich Augmented Reality nutzen, um die Geschichte des geteilten Berlins greifbar zu machen? Zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls hat unser Projektteam Zaubar in Kooperation mit dem Tagesspiegel eine interaktive App entwickelt.

Stadtrundgänge in Augmented Reality oder ein Selfie mit der Geschichte – die iPhone-App „Tagesspiegel 89/19“ bietet verschiedene Formen interaktiven journalistischen Storytellings. Bei einer AR-Tour durch Berlin können die NutzerInnen Schauplätze der geteilten Stadt entdecken – und mithilfe der neuen VPS-Technologie historische Fotos punktgenau am Ort ihrer Aufnahme betrachten. So verschmelzen journalistische Multimedia-Inhalte auf dem Display des Smartphones mit der realen Umgebung.

      

Zudem bietet die App die Möglichkeit, Persönlichkeiten der Zeit und die Berliner Mauer selbst durch die Smartphone-Kamera als lebensgroße 3D-Objekte zu simulieren. IPhone-NutzerInnen können so die Dimensionen der ehemaligen Grenze im eigenen Wohnzimmer erleben und sich an der Seite eines lebensgroßen Erich Honeckers oder David Hasselhoffs fotografieren.

Die Technologie für die interaktive App entstand mit Förderung des MIZ Babelsberg. Im Rahmen der Innovationsförderung für Studierende und Start-ups entwickelt Zaubar eine Publikationsplattform für JournalistInnen, die Augmented Reality und punktgenaue Platzierungstechnologie kombiniert, um immersives journalistisches Erzählen zu ermöglichen.

>>> mehr über das Projekt Zaubar

>>> Die Tagesspiegel-App zum Download im Apple-App-Store

>>> Mehr über die App auf der Website des Tagesspiegels

>>> Website von Zaubar

Gruppenfoto Preisverleihung Utopie Parcours
27.06.2019 - 02:30

Jury prämiert App-Konzept bei Preisverleihung zum Utopie Parcours

And the winner is… GREETA! Mit einem vielfältigen Programm rund um Zukunftsvisionen für die regionale Medienlandschaft endete am 29. Oktober 2019 bei ALEX Berlin der Utopie Parcours des MIZ Babelsberg. Insgesamt sieben Projektteams konkurrierten in der Live-Sendung um 5.000 € Budget für die Umsetzung ihrer Idee. Im Pitch vor der Jury setzte sich das Konzept GREETA von Anne Braun und Dr. Sonia Fitzek durch – eine desktop- und mobiltaugliche App, die die umweltbewusste Planung von Bewegtbildproduktionen spielerisch einfach machen soll.

      

Vor dem finalen Pitch vor der Jury hatten die Projektteams ihre Konzepte in einer umfangreichen Workshop-Woche vom 14. bis 18 Oktober von der Idee zum präsentablen Projekt entwickelt. Am Ende der Arbeitsphase standen sieben ausgereifte Prototypen und Formate, die sich auf technisch-innovativem Weg unterschiedlichen Zukunftsfragen der Medienlandschaft in Berlin-Brandenburg widmen – vom News Randomizer, der helfen soll, mediale Filterblasen zu überwinden bis zum KI-basierten Plug-In, das automatisiert interaktive Lerninhalte zu Kindersendungen erstellt.

In der Begründung ihrer Entscheidung lobten Dr. Ruth Betz (Leiterin Digitale Transformation, FUNKE MEDIENGRUPPE), Christian Schalt (Chief Digital Officer, RTL Radio Deutschland), Björn Stockleben (Professor für Produktion Neuer Medien, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF), Tabea Grzeszyk (Mitgründerin und Geschäftsführerin, Hostwriter), Maike Schultz (stellvertretende Chefredakteurin, Märkische Allgemeine Zeitung) und Christoph Augenstein (Produktions- und Betriebsdirektor, rbb) das Innovationspotenzial und das gut durchdachte Konzept von GREETA – die App soll durch die spielerische Benutzeroberfläche eine intuitive Bedienung ermöglichen und Daten aus einem grünen Branchenverzeichnis für Berlin-Brandenburg beziehen.

Ein Mitschnitt der gesamten Live-Sendung mit einer Begrüßung von MIZ-Standortleiterin Rebecca Ahlen, einer Keynote von Tabea Grzeszyk (Hostwriter) und einer Poetry-Slam-Performance von Noah Klaus ist auf dem YouTube-Kanal von ALEX Berlin verfügbar.

>>> mehr über den Utopie Parcours

 

Visual Utopie ist jetzt!
27.06.2019 - 03:00

Utopie ist jetzt! Live-Sendung und Preisverleihung am 29. Oktober 2019 bei ALEX Berlin

+++ Sendung verpasst? Hier geht's zum Mitschnitt der Preisverleihung bei ALEX Berlin +++

Ihr wollt live dabei sein, wenn junge Innovatorinnen und Innovatoren ihre brandneuen Formate und Prototypen vor einer hochkarätigen Jury pitchen?

Ihr seid gespannt, welche Ideen führende Köpfe der Medienbranche für zukunftsrelevant halten und aus welchem Konzept vielleicht bald das neueste innovative Medienprojekt wird? Dann kommt am 29. Oktober 2019 um 17:15 zu ALEX Berlin, wenn in einer Live-Sendung das Gewinnerteam des „Utopie Parcours“ des MIZ Babelsberg gekürt wird!

      

Euch erwartet ein inspirierender Tag rund um Innovationen, Strategien und Lösungen für die Medienlandschaft. Meldet Euch jetzt kostenlos für die Veranstaltung an und seid dabei, wenn die Teams vor einer Jury aus namhaften Köpfen der Medienbranche um 5.000 € Projektbudget konkurrieren!

Wir freuen uns auf konstruktives Feedback und spannende Einblicke von: Dr. Ruth Betz (Leiterin Digitale Transformation, FUNKE MEDIENGRUPPE), Christian Schalt (Chief Digital Officer, RTL Radio Deutschland), Björn Stockleben (Professor für Produktion Neuer Medien, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF), Tabea Grzeszyk (Mitgründerin und Geschäftsführerin, Hostwriter), Maike Schultz (stellvertretende Chefredakteurin, Märkische Allgemeine Zeitung) und Christoph Augenstein (Produktions- und Betriebsdirektor, rbb).

>>> Anmeldung zur Live-Sendung und Preisverleihung am 29.10.2019 bei ALEX Berlin

>>> Mehr Informationen zum "Utopie Parcours" des MIZ Babelsberg

Reporterbox des Förderprojektes SensorStory
27.06.2019 - 04:30

Gute Bots im Journalismus – „SensorStory“ aus MIZ-Innovationsförderung in den Nieman Reports der Harvard University

Wer an Bots in der Medienwelt denkt, der denkt wohl als erstes an Manipulation, Glaubwürdigkeitsverlust und Fake News. Über Beispiele dafür, wie Bots Vertrauen in den Journalismus stärken und neue Zugänge zu komplexen Themen ermöglichen können, schreibt dagegen Nicholas Diakopoulos in einem Artikel, der nun in den Nieman Reports, dem Magazin der Harvard University für Leadership im Journalismus, erschien. Mit dabei: ein Projekt, dessen Prototyp in der MIZ-Innovationsförderung entstand.

      

Das Format „Superkühe“ des WDR nutzte Sensortechnologie, um neue journalistische Zugänge zum Thema „Milchproduktion“ zu ermöglichen. Mittels interaktivem Chatbot konnten sich UserInnen 30 Tage lang über den Gesundheitszustand dreier Milchkühe in unterschiedlichen Betrieben in Deutschland informieren – und lernten so aus erster Hand mehr über die Auswirkungen unterschiedlicher Haltebedingungen.

Die Technologie für das Format entwickelte ein Team aus ProgrammiererInnen und ReporterInnen rund um Wissenschaftsjournalist Dr. Jakob Vicari im Rahmen des Projektes „SensorStory“ in der MIZ-Innovationsförderung.

Diakopoulos lobt die „Superkühe“ in seinem Artikel als Beispiel für einen spannenden Perspektivwechsel, der es ermöglicht, Wissen auf spielerische Art und Weise zu erfahren. Das Projekt nutze präzise Daten, um UserInnen näher an die Geschichte zu bringen und stehe so für innovative Formen des Storytelling in der journalistischen Berichterstattung.

>>> Artikel von Nicholas Diakopoulos in den Nieman Reports (auf Englisch)

>>> mehr über das Projekt SensorStory

>>> mehr über das Projekt „Superkühe“ des WDR

Projektlogo Follow The Grant Schriftzug
27.06.2019 - 05:30

Follow The Grant – neues Recherchetool für WissenschaftsjournalistInnen

Mit Follow The Grant entsteht im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung seit Anfang Juli ein gemeinnütziges Tool, das Daten zu möglichen Interessenskonflikten in der Forschung für JournalistInnen auffindbar macht.

ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen erhalten für ihre Forschung häufig Zuwendungen von Unternehmen. Dadurch können ihre Entscheidungen – auch unbewusst – beeinflusst werden. Bisher werden Angaben zu solchen Interessenkonflikten zwar von wissenschaftlichen Journalen abgefragt (Conflict of Interest / COI-Statements), sind für JournalistInnen aber aufwendig zu recherchieren.

      

Das wollen Hristio Boytchev und Edgar Zanella Alvarenga mit ihrem Tool Follow the Grant ändern. Sie nutzen Web-Scraping, um Angaben aus COI-Statements zu extrahieren. Im Rahmen des Projektes wird eine Datenbank entwickelt, die die Angaben sammelt, systematisiert und auswertet. So wird Wissenschafts- und DatenjournalistInnen ein wirkungsvolles Tool für die automatisierte Recherche zur Verfügung gestellt, das zudem kostenlos ist.

>>> Mehr über das Projekt Follow The Grant

 

MIZ-Babelsberg - Eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg - Visual Journey
27.06.2019 - 07:55

Digitale Zukunftspotenziale und Visionen für Berlin-Brandenburg

Aktuelle Pressemitteilung der mabb
Medieninnovationszentrum Babelsberg startet erste Journey zum Thema „Eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg“

Berlin/Potsdam-Babelsberg, 16. Mai 2019. Mit der neuen Bündelung der Schwerpunkte im Rahmen der „MIZ-Journeys“ stellt die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) das Programm im MIZ Babelsberg neu auf. Das MIZ wird zukünftig verstärkt den Fokus darauf setzen, an der Schnittstelle von Medieninnovation und Journalismus auch im Lokalen zu arbeiten, um so Chancen für Vielfalt und Zusammenarbeit zu schaffen.

      

Das Medieninnovationszentrum fördert in seinen Journeys Projekte, organisiert Veranstaltungen sowie Weiterbildungen und setzt Ausbildungsrundfunk zu den jeweiligen Themenschwerpunkten um. Ziel ist es, einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Medienlandschaft zu leisten. Es verbindet sich dazu lokal, überregional und international mit Medienhäusern, Branchenexperten, Wissenschaftlern, Journalisten sowie innovativen Start-ups. Im Rahmen von Bildungsangeboten, Hackathons, wechselnden Konferenzformaten, Ideenwettbewerben und Innovationsprojekten werden konkrete Lösungen für die Medienlandschaft in Berlin und Brandenburg entwickelt.

Der Startschuss zur ersten Journey unter dem Titel „Eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg“ ist auf der MEDIA CONVENTION Berlin 2019 erfolgt. „In unseren neuen MIZ-Journeys bündeln wir ab sofort jeweils für mehrere Monate unsere Ressourcen zu einem Themenschwerpunkt“, so MIZ-Standortleiterin Rebecca Ahlen.

Die erste Journey soll verschiedene Elemente zusammentragen, die die Medienlandschaft Berlin-Brandenburgs bereichern werden. „Zusammen mit Entwicklern aus der Innovationsförderung des MIZ, Kooperationspartnern, beispielsweise aus Redaktionen oder Forschung, und Innovatoren möchten wir die Bedingungen und Arbeitsmethoden in Berlin und Brandenburg mit Blick auf das Jahr 2030 proaktiv gestalten.“ Wichtig sei es, allen Beteiligten die Chance zu geben, jenseits des Arbeitsalltages zusammenzufinden, um tragfähige Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln. „Für diesen Dialog schaffen wir im MIZ Babelsberg eine Plattform“, so Ahlen.

Dr. Anja Zimmer, Direktorin der mabb, betont die Bedeutsamkeit innovativer Ideen zur Sicherung der Medienvielfalt: „Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft, hat Geschäftsmodelle und eben auch Journalismus und besonders Lokaljournalismus radikal verändert. Wir brauchen innovative Ansätze, um auch weiterhin in einer vielfältigen Medienlandschaft vielfältige Meinungen zu lesen, zu hören und zu sehen. Mit dem MIZ haben wir einen Ort, an dem wir über solche Ansätze gemeinsam mit unseren Partnern der Region nachdenken, sie diskutieren und auf den Weg bringen können.“

 >>> vollständige PM der mabb hier

Das Team des MIZ-geförderten Projekts Radmesser wurde mit einem Data Journalism Award ausgezeichnet.
27.06.2019 - 08:01

Radmesser-Team ist mit "JSK Fellowships award for innovation in data journalism" Preisträger der Data Journalism Awards 2019

Das von Radmesser wurde am 14. Juni 2019 in Athen mit dem „JSK Fellowships award for innovation in data journalism“ der Data Journalism Awards des Global Editors Network ausgezeichnet. Radmesser ist ein Projekt, bei dem mit Sensoren an Fahrrädern Erkenntnisse über die Überholabstände von Autos und die Sicherheit von RadfahrerInnen in Berlin gesammelt und journalistisch verarbeitet wurden.

Mit ihrem Projekt über die Sicherheit von RadfahrerInnen im Berliner Verkehr ist dem Physiker und Entwickler Michael Gegg, dem Journalisten Hendrik Lehmann und den JournalistInnen beim Tagesspiegel mit Unterstützung der MIZ-Innovationsförderung die Orchestrierung einer interdisziplinären sensorjournalistischen Arbeit mit umfangreichem BürgerInnen-Engagement gelungen.

Die Jury aus JournalistInnen und DatenexpertInnen würdigte den neuen journalistischen Standard, den das Team mit Radmesser setze. Besonders überzeuge die interdisziplinäre Kombination aus bürgernahem Journalismus, innovativer Sensortechnik, Machine Learning und Open Data. Das Gremium hob außerdem die quelloffene, kostenfreie Veröffentlichung des Codes auf Github hervor. Diese trägt dazu bei, dass auch andere derartige Recherchen zur Verkehrssicherheit von RadfahrerInnen leicht umsetzen können.

Radmesser wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Das Team des MIZ Babelsberg gratuliert dem Radmesser-Team herzlich zu diesem Erfolg!

      

Über die Data Journalism Awards

Die Data Journalism Awards sind die erste internationale Auszeichnung für herausragende Arbeiten im Datenjournalismus weltweit. Seit 2012 werden die Preise vom Global Editors Network mit Unterstützung des Google News Lab, der John S. and James L-Knight Foundation und in Zusammenarbeit mit Chartbeat und Microsoft verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u. a. BuzzFeed, Quartz, The New York Times, The Guardian, ProPublica und La Nación. 

Die John S. and James L. Knight Foundation mit Sitz in Stanford/USA unterstützt mit den JSK Fellowship-Programmen couragierte Führungskräfte mit kollaborativer Mentalität dabei, in Anbetracht beträchtlicher Veränderungsprozesse der Gegenwart neue Lösungen für die größten Herausforderungen des Journalismus zu entwickeln. Die Programme sind darauf ausgerichtet, der Bevölkerung besseren Zugang zu Information zu verschaffen, um demokratische Gesellschaften nachhaltig zu erhalten.

Radmesser - Do-It-Yourself-Sensortechnik für partizipativen Journalismus

Das Kernstück, die Radmesser-Swipe-Story, entstand im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung mit Hilfe von Crowd-Recherche und innovativen DIY-Tools: Für die Messung von Überholabständen im fließenden Verkehr baute das Projektteam selbst insgesamt 100 Sensoren, die live oder auch zeitversetzt per Upload über eine mobile App statistische Daten in eine Datenbank einspeisen.

Crowd-Recherche auf den Straßen Berlins

2500 interessierte BürgerInnen bewarben sich nach dem öffentlichen Radmesser-Teilnahmeaufruf für die Mitwirkung an der Crowd-Recherche. Das Projektteam wählte repräsentativ 100 Personen aus den verschiedenen Berliner Bezirken aus, welche die Datenerhebung mehrere Wochen lang mit den Sensoren an ihren Fahrrädern unterstützen. Die auf den täglichen Radrouten der BürgerInnen ermittelten Abstandsdaten aus Überholvorgängen dienten als Grundlage für die umfangreiche Online- und Print-Berichterstattung zur Sicherheit von RadfahrerInnen in Berlin. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team in Kooperation mit dem Tagesspiegel.

International honoriertes Projekt

Die journalistische Qualität und der unmittelbare überregionale und internationale Effekt auf die Debatte über die Sicherheit von RadfahrerInnen brachte Michael Gegg, Hendrik Lehmann und KollegInnen am 3. Dezember 2018 bereits den Deutschen Reporterpreis 2018 in der Rubrik „Datenjournalismus“ ein. Nominierungen erhielt das Team in diesem Jahr außerdem für den European Press Prize und den renommierten Nannen-Preis.

Tagesspiegel gründete Innovation Lab

Aufgrund des großen Bedarfs an innovativen Recherchen und neuen Möglichkeiten der Interaktion mit den Zielgruppen wurde inzwischen das Tagesspiegel Innovation Lab gegründet. Unter der Leitung von Hendrik Lehmann arbeiten Michael Gegg und weitere JournalistInnen dort an neuen Formen der Berichterstattung zu komplexen Sachverhalten.

Weitere Informationen

>>> Radmesser bei den Data Journalism Awards

>>> Radmesser in der MIZ-Innovationsförderung

>>> Radmesser-Swipestory beim Tagesspiegel

>>> Radmesser-Code als Open Source auf GitHub

Projektlogo Datenguide Datenportal "zeigender Finger"
27.06.2019 - 10:00

Das Datenguide Datenportal – wo komplexe Statistiken jetzt erklärt werden

Mit „Datenguide“ entsteht ein einfach zu bedienendes Datenportal, das die Daten der amtlichen Statistik klar und prägnant darstellt, vergleichbar macht, in Kontext setzt und erklärt. Integriert werden u. a. interaktive Grafiken und zusätzliche erklärende Inhalte. Dies versetzt JournalistInnen in die Lage, die komplexen Daten schnell abrufen, verstehen und sinnvoll nutzen zu können.

      

Zu allen Bereichen der Gesellschaft, von Angaben zur Arbeitslosigkeit bis hin zur Landwirtschaft, erfassen die Statistischen Ämter kontinuierlich Daten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wer die Abfragefunktion der bestehenden Datenportale jedoch ohne Expertise nutzen möchte, gerät aufgrund der Komplexität der Bedienung und der Menge unterschiedlicher Informationen in Zahlen schnell an eigene Grenzen. Mit Datenguide ändert sich das jetzt.

Das Projekt Datenguide wird im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Medienprofis gefördert.

>>> Details zum Datenguide Datenportal

Das dreiköpfige Team von GPStory
27.06.2019 - 10:15

GPStory – GPS-basierte, datengesteuerte Hörspiel-Formate für das Smartphone

Dieses Trio teilt die Faszination für das Hörspiel und eine Vision für datenbasierte, immersive Audio-Erlebnisse: Vinzenz Aubry, Fabian Burghardt und Sebastian Strobel loten mit GPStory neue Potenziale für interaktives Storytelling aus.

Mit Hilfe der MIZ-Innovationsförderung wird ab dem 1. Februar 2019 ein Baukasten für neuartige non-lineare Hörspielformate entwickelt, die NutzerInnen dann via Web-App mit Smartphone und Kopfhörern abspielen können. Was die Hörstücke so besonders macht? Sie sind nicht linear angelegt, sondern NutzerInnen können mit ihnen interagieren und so Einfluss auf den Verlauf nehmen.

      

Damit die Geschichten dynamisch verändert werden können, z. B. durch Bewegung im Raum, Umwelt und Sprache, nutzt das Team explizit öffentliche und (bei Einwilligung) private Daten und sensibilisiert NutzerInnen zugleich für das Thema Datennutzung.

Weitere Informationen zu GPStory gibt es >>>hier.

Projektteam - A. Csuraji und J. Vicari von tactile.news
27.06.2019 - 10:30

REPORTER-Tonies im Einsatz – tactile.news bringt Journalismus in die Kinderzimmer

Wie erreicht kindgerechter Journalismus die Kinderzimmer? Mit tactile.news entwickeln Astrid Csuraji und Jacob Vicari im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung ein innovatives abhörsicheres Audio-Nachrichtensystem für die Jüngsten der Gesellschaft.

Den komplexen Anforderungen an die Qualität digitaler Kindermedien begegnet das Team mit einer einzigartigen Idee:

Mit vernetzten „Spielfiguren“ und Internet-of-Things-Technologie sollen Kinder selbst auf kuratierte Reportagen und Nachrichten aus einer geschützten Cloud zugreifen. Der Umgang mit tagesaktuellen Nachrichten kann so spielerisch erlernt werden.

      

Aktuell wird der Prototyp eines Content-Management-Systems für die kontinuierliche Produktion und Ausspielung von Audio-Inhalten für die Vier- bis Zehnjährigen entwickelt. Zudem soll die erste „Reporter-Spielfigur“ entstehen. Das Prinzip: Wird die Figur auf das Audiosystem gesetzt, beginnt das Hörabenteuer im Kinderzimmer.

Die Ausspielung erfolgt über die bereits etablierte Toniebox, der viele Eltern bereits aufgrund der Abhörsicherheit und der leichten Bedienbarkeit für Kinder vertrauen. Der CMS-Code wird später als Open Source zur Verfügung gestellt und kann damit für andere Audiosysteme adaptiert werden.

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