Ausschreibung - Förderprogramm Innovationsförderung für Medienprofis
FÖRDERAUSSCHREIBUNG hier >>>
AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
RADIO SCHOOL 2018 - Visual Workshop Audioproduktion
04.02.2019 - 07:15

RADIO SCHOOL – jetzt bewerben und fitmachen für Hörfunk und Audioproduktion

Radiobegeisterte Nachwuchstalente und solche, die es werden wollen, haben ab sofort bis zum 18. März 2019 die Gelegenheit, sich für die RADIO SCHOOL zu bewerben.

Das kompakte Programm findet vom 7. bis zum 12. April 2019 im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) statt und bietet Studierenden, AbsolventInnen und anderen BerufsanfängerInnen einen Einstieg in die Praxis. 

Die RADIO SCHOOL wurde mit RadioexpertInnen entwickelt, um die Orientierung zu erleichtern und bessere Voraussetzungen für erste berufliche Schritte zu schaffen. TeilnehmerInnen des Bildungsprogramms erhalten an sechs Tageneinen Überblick über die wesentlichen Aufgaben im Redaktionsalltag, lernen verschiedene Beitragsformen kennen und können anhand von praktischen Übungen erste Erfahrungen sammeln, denn Nachwuchstalente werden dringend gesucht.

      

Der Radio- und Audiomarkt ist so groß wie nie zuvor

Viele Millionen Menschen hören täglich Radio und andere Audio-Angebote. Die Region Berlin-Brandenburg ist bekannt für passionierte RadiomacherInnen und ihre immense Dichte von Sendern und qualitativen Programmen.

RedakteurInnen feilen täglich früh bis spät mit der Crew an den Trends der Hörkultur von Live-Radio bis Podcast. Sie sind dran am Geschehen, live vor Ort und kommentieren wachsam, kritisch oder mit Humor, was Gesellschaft, Kultur und Politik Gewöhnliches und Ungewöhnliches zu bieten haben.

Vorbereitung kann für den redaktionellen Einstieg ausschlaggebend sein

Nachwuchstalente werden dringend gesucht. Doch ein Einstieg in den schnellen Redaktionsbetrieb ist nicht immer leicht zu finden. Häufig sind Vorerfahrungen eine Voraussetzung für die erste Mitarbeit. Hier setzt die RADIO SCHOOL an.

TeilnehmerInnen lernen in dem kompakten sechstägigen Bildungsprogramm u. a., wie man im Radio richtig spricht, wie Texte fürs Radio geschrieben werden und natürlich wie sie Audiogeräte und -Software richtig nutzen. Bis hin zur Moderation im Hörfunkstudio werden die wesentlichen Stationen des Hörfunk ABC bearbeitet. Das während der Übungen selbst produzierte Audio-Material können die angehenden Radiotalente später zum Beispiel als Arbeitsproben nutzen.

Jetzt bewerben und im April dabei sein

Die Zahl der Plätze in der RADIO SCHOOL ist begrenzt. Die Bewerbung für die Teilnahme ist noch bis zum 18. März 2019 per E-Mail mit einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf möglich. Alle Details zur Bewerbung und die Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme erfahren Sie auf der RADIO SCHOOL-Seite.

Ausschreibung Innovationsförderung Visual
04.02.2019 - 07:45

MIZ-Innovationsförderung für Medienprofis – Call For Ideas – Lösungen für die Medienlandschaft der Zukunft

Kick-Off für Dein eigenes innovatives Projekt - bewirb Dich jetzt. Mit der Innovationsförderung bietet das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) regelmäßig mehrmonatige Finanzierungsprogramme für den Start von innovativen Medienprojekten mit Wirkungskreis Berlin-Brandenburg.

Bis zum 3. März 2019 können sich Medienprofis mit fundierter Berufserfahrung jetzt mit einem 3-seitigen Paper bewerben. Gefördert werden technisch-innovative Vorhaben, die Lösungsvorschläge für die Herausforderungen des modernen Journalismus und die Medienwelt der Zukunft anbieten. 

      

Basierend darauf beraten wir Dich mit Informationen zu Einreichverfahren und einem möglichen Pitch. Bei einer Förderzusage durch unsere ExpertInnen-Jury erhältst Du bei einem Projektvolumen von insgesamt 50.000 Euro bis zu 37.500 Euro Förderzuschuss vom MIZ Babelsberg. Zudem profitierst Du von individuellen Coachings und kannst Räume und Studios im MIZ nutzen.

Rahmendaten zur
aktuellen Ausschreibung

>>> Innovationsförderung für Medienprofis

Einreichfrist: 3. März 2019
Zuschuss: 37.500 Euro
  (Projektkosten, bedingt rückzahlbar)
Projektvolumen: 50.000 Euro
  (maximal, inkl. 25% Eigenanteil)
Beratungstermine: 11.-13. März 2019
  (die Beratung ist obligatorisch)
Projektstart: ab Mai 2019
Förderzeitraum: bis zu 12 Monate

>>> Ausschreibung (PDF)
>>> Bewerbungsleitfaden (PDF)
>>> Merkblatt - Grundsätze Projektförderung (PDF)
>>> Infomappe (PDF)

Kontakt
Marion Franke
Projektleitung Förderung
foerderung@miz-babelsberg.de

04.02.2019 - 08:00

XRDok Hackathon am 25.02.2019 - VR und 3D in der Berichterstattung – ein Einstieg für JournalistInnen

Mit Virtual Reality lassen sich journalistische Beiträge sinnvoll ergänzen und Situationen als immersives Szenario verständlicher aufbereiten. Beim zweiten XRDok Hackathon am 25. Februar 2019 im MIZ Babelsberg können Sie dies selbst ausprobieren und lernen, eigene VR-Sequenzen mit einem VR-Baukasten zu erstellen. Vorerfahrung und IT-Expertise sind dazu nicht erforderlich, Begeisterung für VR und einen eigenen Laptop sollten Sie mitbringen.

      

Die Erklärung eines Naturphänomens, Tipps für VerbraucherInnen, die Rekonstruktion von Unfällen und Zeugenberichten oder nicht zugängliche Orte als virtuell „betretbares“ Szenario – die Möglichkeiten zur Ergänzung der Berichterstattung durch VR-Content sind vielfältig.

XRDok ist ein Tool, mit dem JournalistInnen ohne teure Produktionstechnik eigene Virtual Reality-Sequenzen erstellen können. Der VR-Baukasten ist als Open Source auf GitHub verfügbar. Das Framework mit vorgefertigten Objekten und Szenen erweitert so das Spektrum der Möglichkeiten – zum Beispiel für die journalistische Arbeit in Lokalredaktionen. 

Am 25. Februar erfahren Sie von den XRDok-EntwicklerInnen der Vragments GmbH, wie es aussehen kann, wenn Sie Meldungen und Reportagen um eigene kleine VR-Sequenzen erweitern. In entspannter Atmosphäre können Sie Fragen stellen, testen, Feedback geben und neue Erkenntnisse gewinnen. 

Das Projekt XRDok wird im Rahmen der Innovationsförderung des Medieninnovationszentrums Babelsberg (MIZ) entwickelt.

Wann
Montag, 25. Februar 2019
10:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ)
Stahnsdorfer Str. 107
14482 Potsdam

Anmeldung und Teilnahme
Die Teilnahme am Hackathon ist kostenfrei, die Zahl der Plätze ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung bitte per Mail an Marcus Boesch.
Sollten am Veranstaltungstag terminlich verhindert sein, sagen Sie bitte rechtzeitig ab, damit wir den Platz dann anderweitig vergeben können. 

Bei Teilnahme am Hackathon bitte eigenen Laptop mitbringen.

Weitere Informationen zum Projekt XRDok
>>> zur XRDok-Projektseite
>>> Aktuelles im Blog
>>> zu XRDok auf GitHub (Open Source)

Das dreiköpfige Team von GPStory
04.02.2019 - 08:05

Start für GPStory – GPS-basierte, datengesteuerte Hörspiel-Formate für das Smartphone

Dieses Trio teilt die Faszination für das Hörspiel und eine Vision für datenbasierte, immersive Audio-Erlebnisse: Vinzenz Aubry, Fabian Burghardt und Sebastian Strobel loten mit GPStory neue Potenziale für interaktives Storytelling aus.

Mit Hilfe der MIZ-Innovationsförderung wird ab dem 1. Februar 2019 ein Baukasten für neuartige non-lineare Hörspielformate entwickelt, die NutzerInnen dann via Web-App mit Smartphone und Kopfhörern abspielen können. Was die Hörstücke so besonders macht? Sie sind nicht linear angelegt, sondern NutzerInnen können mit ihnen interagieren und so Einfluss auf den Verlauf nehmen.

      

Damit die Geschichten dynamisch verändert werden können, z. B. durch Bewegung im Raum, Umwelt und Sprache, nutzt das Team explizit öffentliche und (bei Einwilligung) private Daten und sensibilisiert NutzerInnen zugleich für das Thema Datennutzung.

Weitere Informationen zu GPStory gibt es >>>hier.

Visual PublishAR AR-Journalismus-App
04.02.2019 - 08:15

Plötzlich mittendrin - PublishAR bietet Journalismus mit Augmented Reality-Platzierung im Raum

Mit PublishAR entwickelt Anne-Sophie Panzer gemeinsam mit Stefan Marx und Florian Borchert eine innovative Augmented Reality-App-Plattform. JournalistInnen können bereits vorliegende Multimediainhalte wie Fotos, Videomaterial und Sound ohne technische Vorkenntnisse als Augmented Reality-Content produzieren und dann zentimetergenau im (öffentlichen) Raum platzieren. Dabei entstehen keine zusätzlichen Kosten für den technischen Aufwand. 

NutzerInnen können mit PublishAR immersive und visuell überzeugende Medienangebote abrufen.

      

Über ihre Smartphone-Kamera können sie Inhalte als Augmented Reality erleben, ein Leitsystem verschafft dabei Orientierung. In der AR-Überlagerung verschmelzen aktuelle oder historische Bilder, Videos und Sound mit realen Orten. Journalistische Berichte werden auf diese Weise als Teil der eigenen Welt wahrgenommen.

Möglich wird dies durch die neuartige Kombination von Lokalisierungs- und Mapping-Technologie mit zentimetergenauer Platzierung über Geokoordinaten, die in dieser Form erst seit Herbst 2018 möglich ist.

>>> zur PublishAR-Projektseite

Das Team von Radmesser mit dem Deutschen Reporterpreis 2018 in der Kategorie Datenjournalimus
04.02.2019 - 08:30

Das Team von Radmesser erhält den Deutschen Reporterpreis 2018 in der Kategorie Datenjournalismus

Freude in der MIZ-Innovationsförderung: Michael Gegg, Hendrik Lehmann und David Meidinger wurden gemeinsam mit ihren Tagesspiegel-KollegInnen Fabian Altenried, Andreas Baum, Jakob Kluge, Hannes Soltau und Helena Wittlich wurden mit dem Deutschen Reporterpreis 2018 in der Kategorie Datenjournalismus für das Projekt Radmesser ausgezeichnet.

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 3. Dezember 2018 in Berlin wurden herausragende journalistische Arbeiten in insgesamt 13 Kategorien geehrt. Die DatenjournalistInnen von Radmesser setzten sich in ihrer Kategorie gegen acht weitere herausragende Einreichungen durch.

      

Die Jury des Deutschen Reporterpreis 2018, bestehend aus preisgekrönten ReporterInnen, prominenten PublizistInnen und AutorInnen, formulierte Ihre Entscheidung mit der Begründung:

„[...] Das sei vorbildlicher Lokaljournalismus, […], der mit neuesten Mitteln die Lebenswirklichkeit der Leserinnen beschreibt. Ganz zu schweigen davon, dass „Radmesser“ liebevoll, facettenreich und visuell ansprechend produziert wurde.“
(Quelle: www.reporter-forum.de)

Über das Projekt Radmesser

Seit dem 1. Mai 2018 arbeitet das interdisziplinäre Team um Michael Gegg im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung mit großem persönlichen Einsatz an der Erhebung und Auswertung der Daten für das Projekt. Die für die Messung von Überholvorgängen im Berliner Verkehr erforderlichen Sensoren wurden von dem interdisziplinären Team selbst gebaut.

100 BürgerInnen beteiligten sich aktiv und fuhren mit der Technik am Fahrradrahmen freiwillig tagsüber durch die Hauptstadt, um die Datenbasis für die umfangreiche Swipe-Story und weitere Berichte zu schaffen. Wie die Messmethode genau funktioniert, verrät >>> dieser Artikel.

Das Team um Hendrik Lehmann beim Tagesspiegel hat aus allen Informationen eine breite lokaljournalistische Berichterstattung lanciert, die bei BürgerInnen Politik, Stadtplanern und Medien sowie international ein ungewöhnlich positives Echo auslöste.

Über den Deutschen Reporterpreis

Der Reporterpreis wird seit 2009 vom Reporter-Forum als Preis von JournalistInnen für JournalistInnen verliehen. Die Initiative von JournalistInnen dient der Sicherung der Qualität des Journalismus und seiner Bedeutung für eine lebendige Demokratie. Dabei widmen sich die Mitglieder explizit der Erprobung von neuen journalistischen Formen und dem experimentellen Umgang mit neuen digitalen Möglichkeiten.

>>> Reporter-Forum Website

>>> Radmesser Swipe-Story @Tagesspiegel

>>> Radmesser in der MIZ-Innovationsförderung

Foto: H. Lehmann

Projektlogo Datenguide Datenportal "zeigender Finger"
04.02.2019 - 08:35

Das Datenguide Datenportal – wo komplexe Statistiken jetzt erklärt werden

Mit „Datenguide“ entsteht ein einfach zu bedienendes Datenportal, das die Daten der amtlichen Statistik klar und prägnant darstellt, vergleichbar macht, in Kontext setzt und erklärt. Integriert werden u. a. interaktive Grafiken und zusätzliche erklärende Inhalte. Dies versetzt JournalistInnen in die Lage, die komplexen Daten schnell abrufen, verstehen und sinnvoll nutzen zu können.

      

Zu allen Bereichen der Gesellschaft, von Angaben zur Arbeitslosigkeit bis hin zur Landwirtschaft, erfassen die Statistischen Ämter kontinuierlich Daten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wer die Abfragefunktion der bestehenden Datenportale jedoch ohne Expertise nutzen möchte, gerät aufgrund der Komplexität der Bedienung und der Menge unterschiedlicher Informationen in Zahlen schnell an eigene Grenzen. Mit Datenguide ändert sich das jetzt.

Das Projekt Datenguide wird im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Medienprofis gefördert.

>>> Details zum Datenguide Datenportal

Projektteam - A. Csuraji und J. Vicari von tactile.news
04.02.2019 - 08:45

REPORTER-Tonies im Einsatz – tactile.news bringt Journalismus in die Kinderzimmer

Wie erreicht kindgerechter Journalismus die Kinderzimmer? Mit tactile.news entwickeln Astrid Csuraji und Jacob Vicari im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung ein innovatives abhörsicheres Audio-Nachrichtensystem für die Jüngsten der Gesellschaft.

Den komplexen Anforderungen an die Qualität digitaler Kindermedien begegnet das Team mit einer einzigartigen Idee:

Mit vernetzten „Spielfiguren“ und Internet-of-Things-Technologie sollen Kinder selbst auf kuratierte Reportagen und Nachrichten aus einer geschützten Cloud zugreifen. Der Umgang mit tagesaktuellen Nachrichten kann so spielerisch erlernt werden.

      

Aktuell wird der Prototyp eines Content-Management-Systems für die kontinuierliche Produktion und Ausspielung von Audio-Inhalten für die Vier- bis Zehnjährigen entwickelt. Zudem soll die erste „Reporter-Spielfigur“ entstehen. Das Prinzip: Wird die Figur auf das Audiosystem gesetzt, beginnt das Hörabenteuer im Kinderzimmer.

Die Ausspielung erfolgt über die bereits etablierte Toniebox, der viele Eltern bereits aufgrund der Abhörsicherheit und der leichten Bedienbarkeit für Kinder vertrauen. Der CMS-Code wird später als Open Source zur Verfügung gestellt und kann damit für andere Audiosysteme adaptiert werden.

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