AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
Visual Innovationsförderung - MIZ Babelsberg
26.06.2019 - 23:45

Jetzt Idee einreichen und Innovationsförderung für Medienprofis erhalten!

+++ Jetzt Projekt einreichen! +++

Mit Deiner Idee erarbeitest Du Lösungsvorschläge für die Herausforderungen des modernen Journalismus und der Medienwelt der Zukunft?

Mit der Innovationsförderung für Studierende, Start-ups und Medienprofis fördern wir im MIZ Babelsberg mehrmals im Jahr Vorhaben, die die Produktion und Verbreitung moderner audiovisueller Inhalte unterstützen und damit zur Stärkung der Medienvielfalt beitragen.

Neben der finanziellen Förderung bieten wir Dir projektbezogene individuelle Beratung sowie Coachings zu aktuellen Trends, inhaltlichen Innovationen und neuen Digitaltechnologien. 

      

Aktuelle Förderausschreibung:
Innovationsförderung für Medienprofis

Einreichfrist:
12. Juli 2020

max. Projektvolumen:
50.000 Euro (inkl. 25% Eigenanteil)

Beratungstermine voraussichtlich:
16. – 22. Juli 2020

Projektstart voraussichtlich:
Oktober 2020

Förderzeitraum:
max. 12 Monate

>>> aktuelle Förderausschreibung

>>> alle Details findest Du hier

Kontakt

Marion Franke
foerderung@miz-babelsberg.de

>>> Programme der Innovationsförderung

26.06.2019 - 23:55

Projekt aus der MIZ-Innovationsförderung gewinnt DOK.digital-Preis des DOK.fest München

Vinzenz Aubry, Sebastian Strobel, Ralph Tharayil und Fabian Burghardt erhalten mit ihrem interaktiven, standortbasierten Hörerlebnis „Social Score – nichts zu verbergen“ den mit 2.500 € dotierten Preis „DOK.digital – The Future of Storytelling“ des DOK.fest München. Der Preis wurde von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) gestiftet und am 8. Mai 2020 erstmalig in einer Online-Live-Veranstaltung verliehen. Das Hörerlebnis ist Teil des Projektes „GPStory“, das im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Studierende und Start-ups umgesetzt wurde.

      

Das Projektteam habe keine Scheu gehabt, das komplexe und gesellschaftlich relevante Thema Social Scoring anzugehen: „Ein journalistischer Inhalt wird neu, interaktiv und jenseits des linearen Erzählens spannend aufbereitet – herzlichen Glückwunsch!", lobt Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), in der Begründung der Auszeichnung.

Die dreiköpfige Jury für den Award setzte sich aus Joël Jent (Produzent Dschoint Ventschr / Aaron Film), Matthias Leitner (Digital Storyteller, Strategiedesigner) und Jutta Schirmacher (Referentin bei der BLM) zusammen. Neben dem Projekt „GPStory“ war auch „Zaubar“ aus der MIZ-Innovationsförderung für seine interaktive Augmented-Reality-App zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls in Kooperation mit dem Tagesspiegel nominiert.

>>> Pressemitteilung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
>>> mehr über das Projekt GPStory
>>> Übersicht der Nominierungen für den DOK.digital-Preis
>>> Das interaktive Hörerlebnis „Social Score“ zum Testen

27.06.2019 - 00:00

MIZ-Projektteams für Grimme Online Award und DOK.digital-Preis nominiert

Mit dem interaktiven, standortbasierten Hörspielformat „Social Score – nichts zu verbergen“ darf sich das Projekt GPStory aus der MIZ-Innovationsförderung über eine Nominierung für den renommierten Grimme Online Award freuen. Die Jury wählte „Social Score“ in der Kategorie „SPEZIAL“ in die Endrunde. Beim DOK.forum München sind ebenfalls zwei Projektteams aus dem MIZ für den Award „DOK.digital – The Future of Storytelling“ nominiert: Neben GPStory schaffte es auch Zaubar in die finale Auswahl.

      

In dem interaktiven Hörspiel „Social Score“ erleben die NutzerInnen anhand einer fiktiven Story, welche Auswirkungen ein Social-Scoring-System auf sie hätte. Das Besondere: Das Hörspiel reagiert mittels GPS- und Umgebungsdaten auf Interaktion, um das Hörerlebnis zu personalisieren. Die Technologie hinter der Web-App entstand ebenso wie die Story in der MIZ-Innovationsförderung für Studierende und Start-ups. Die Jury des Grimme Online Award lobt, das Format rege „niedrigschwellig dazu an, sich mit dem Thema Überwachung zu beschäftigen.“ Verliehen wird der Preis am 25. Juni 2020.

Auch beim DOK.forum München, das vom 7.–14. Mai 2020 digital stattfindet, ist „Social Score“ in der Endauswahl. Die Jury des PreisesDOK.digital – The Future of Storytelling“, der erstmalig im Rahmen des Festivals verliehen wird, nominierte mit Zaubar zudem ein weiteres Projektteam aus dem MIZ. Gemeinsam mit dem Tagesspiegel Innovation Lab entwickelte Zaubar die Augmented-Reality-App „Tagesspiegel 89/19“, die den Mauerfall auf interaktive Art und Weise über das Smartphone erlebbar macht. Verliehen wird der DOK.digital-Preis am 8. Mai 2020 in einem Live-Stream.

>>> mehr über das Projekt GPStory
>>> mehr über das Projekt Zaubar
>>> Übersicht der Nominierungen für den Grimme Online Award
>>> Übersicht der Nominierung für den DOK.digital-Preis
>>> Das interaktive Hörerlebnis „Social Score“ zum Testen
>>> Infos zur App „Tagesspiegel 98/19“ und Download

27.06.2019 - 00:30

Kostenlose Online-Weiterbildungen auf einen Blick: Der MIZ-Journalismus-Kompass

Auch in Zeiten des Social Distancing bietet sich für Medienschaffende die Gelegenheit, sich weiterzubilden. Mit dem Journalismus-Kompass stellt das MIZ nun kostenlose Online-Weiterbildungsangebote für Medienschaffende in einer kompakten Übersicht zusammen – von "Java für Einsteiger" über Mobile Reporting bis zu Natural Language Processing und Künstlicher Intelligenz. Der Kompass soll Journalistinnen und Journalisten zur Orientierung dienen und wird laufend erweitert und aktualisiert.

      

Unterteilt in die Themenbereiche „Datenjournalismus“, „Fake News“, „Video und mobiler Journalismus“, „Künstliche Intelligenz“ und „Programmieren“ fokussiert die Übersicht vor allem digitale Bereiche der Medienentwicklung. Ziel ist es, dabei zu helfen, Medienkompetenzen zu stärken und auszubauen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder die Intention bestimmte Anbieter zu bewerben, bietet das Paper erste Anlaufstellen zur Weiterbildung in Zeiten des Social Distancing und darüber hinaus.

Sollten Sie Fragen und Anmerkungen haben oder weitere kostenlose Onlineweiterbildungen kennen, melden Sie sich gerne bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Teams der MIZ Schwerpunktplanung.

>>> Der MIZ-Journalismus-Kompass als PDF [1,9 MB]

27.06.2019 - 00:45

Jetzt bewerben und bei der RADIO E-SCHOOL die Grundlagen der Hörfunkproduktion lernen

Vom 25. bis 28. Mai veranstaltet das MIZ Babelsberg die RADIO E-SCHOOL. Das kostenlose Workshop-Programm, das unter anderem von Reporter und Moderator Daniel Claus (Radio fritz) begleitet wird, findet erstmalig komplett digital als Webinar statt. Innerhalb von vier Tagen lernen die Teilnehmenden wichtige Grundlagen der Hörfunkproduktion – von redaktionellen Abläufen über den Audioschnitt bis zum Sprechen fürs Hören – und profitieren zudem von individuellen Coachings via Videotelefonie.

      

Informationen & Bewerbung

Die Zahl der Plätze in der RADIO SCHOOL ist begrenzt. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Mai 2020. Alle Details zu Programm und Bewerbung gibt's auf unserer RADIO SCHOOL-Seite.

27.06.2019 - 00:50

Zweite Podcast-Episode „Detektei Zukunft“ zum Thema Roboterjournalismus jetzt online!

Was ist Roboterjournalismus? Wie wird er die Medienwelt verändern? Und wer hat eigentlich die Urheberrechte an einem Text, den eine KI geschrieben hat? Auch die zweite Folge von „Detektei Zukunft“, dem Medieninnovations-Podcast des MIZ Babelsberg, widmet sich wieder dem Thema Künstliche Intelligenz.

Diesmal geht es insbesondere um die sogenannte computerbasierte Textgenerierung, auch „Roboterjournalismus“ genannt. Dafür steht dem Moderationsteam Moritz und Hannah der Unternehmer und Gründer von AX Semantics, Saim Alkan, zur Seite.

      

Er spricht unter anderem darüber, wie die Digitalisierung seinen eigenen beruflichen Werdegang beeinflusst hat und wie Mensch und Maschine zukünftig in Redaktionen zusammenarbeiten werden. Die Episode wird am 26. April 2020 um 13:00 Uhr im Radio bei ALEX Berlin wiederholt und ist zudem über Soundcloud und Spotify abrufbar.

>>> zum Radio-Livestream von ALEX Berlin
>>> Detektei Zukunft auf Spotify
>>> Detektei Zukunft auf Soundcloud

Corona-Update Visual
27.06.2019 - 01:00

Aktuelles zu Erreichbarkeit und Veranstaltungen des MIZ Babelsberg

Auch wir nehmen die Empfehlungen und Maßnahmen des Landes Brandenburg zur Eindämmung des Coronavirus ernst und passen dementsprechend unsere Arbeitsweise an. Trotzdem sind wir natürlich für euch erreichbar und suchen nach digitalen Alternativen, um euch weiterhin mit spannenden Veranstaltungen und informativen Workshops zu versorgen. Hier ein paar Informationen für die kommende Zeit:

      

Erreichbarkeit

Das MIZ-Team befindet sich im Moment zum überwiegenden Teil im Home Office. Bei allgemeinen Anfragen könnt ihr euch wie gehabt per E-Mail unter info@miz-babelsberg.de sowie per Telefon unter +49 (0)331 58 56 58-14 an uns wenden. Die Kontaktdaten der verschiedenen Ansprechpersonen findet ihr in unserer Teamübersicht.

Veranstaltungen und Workshops

Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an technischen Lösungen und Formaten, um geplante Veranstaltungen und Workshops digital stattfinden zu lassen. Trotz des Verbotes öffentlicher Präsenzveranstaltungen möchten wir unsere aktuellen Projekte gerne realisieren und euch die Möglichkeit geben, teilzunehmen. Dazu suchen wir gerade vor allem nach technischen Lösungen für Webinare und Live-Streams. Sobald es für einzelne Veranstaltungen Neuigkeiten gibt, kommunizieren wir das hier auf unserer Website und über unsere Social-Media-Kanäle.

Innovationsförderung

Unsere Förderteams arbeiten natürlich weiterhin an ihren innovativen Projekten. Auch die aktuelle Ausschreibung der Innovationsförderung läuft wie geplant weiter. Die BewerberInnen erhalten zeitnah eine Rückmeldung zu ihren Einreichungen.

Wenn ihr weitere Fragen habt, sprecht uns gerne an! Wir sind per E-Mail und Telefon (s.o.) für euch da.

Logo Detektei Zukunft
27.06.2019 - 01:15

Medieninnovationen auf der Spur – MIZ Babelsberg startet neuen Podcast „Detektei Zukunft“

Mit der ersten Folge zum Thema „Künstliche Intelligenz und Medien: Eine Bestandsaufnahme“ startet das MIZ Babelsberg seinen eigenen Podcast. „Detektei Zukunft" bietet monatlich einen frischen Einblick in die neuesten Medieninnovationsthemen und lädt aktuelle ExpertInnen zum Talk ein. Das Format ist auf Spotify und Soundcloud verfügbar und wird auf ALEX Berlin ausgestrahlt.

      

In der ersten Ausgabe von „Detektei Zukunft“ dreht sich alles um das aktuelle Schwerpunktthema des MIZ Babelsberg: die Potenziale und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in den Medien und im Journalismus. Die Podcastfolge bietet einen kompakten Überblick. Im Interview gibt KI-Experte Dr. Aljoscha Burchardt, stellvertretender Standortsprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz” des Deutschen Bundestages. einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, klärt über KI-Mythen auf und beschreibt, wie sich seiner Ansicht nach der Arbeitsalltag von JournalistInnen durch Künstliche Intelligenz verändern wird (vollständiges Transkript des Interviews).

>>> zum Radio-Livestream von ALEX Berlin
>>> Detektei Zukunft auf Spotify
>>> Detektei Zukunft auf Soundcloud
>>> vollständiges Transkript des Interviews mit Dr. Aljoscha Burchardt
>>> Quellen und weiterführende Links zum Podcast

MIZ-Babelsberg - Mensch / Maschine - der Journalismus in Berlin-Brandenburg auf dem Weg in die Zukunft
27.06.2019 - 02:00

Mensch/Maschine: Zukunftsvisionen für Journalismus in Berlin und Brandenburg

Aktuelle Pressemitteilung der mabb

MIZ Babelsberg startet Schwerpunkt zum Thema Künstliche Intelligenz

Berlin/Potsdam-Babelsberg, 15. Januar 2020. Wie sieht der Journalismus der Zukunft aus und wer gestaltet ihn? Unter dem Motto „Mensch/Maschine – der Journalismus in Berlin-Brandenburg auf dem Weg in die Zukunft“ widmet sich der neue Schwerpunkt des Medieninnovationszentrums Babelsberg (MIZ) dem Thema Künstliche Intelligenz. Mit seinen Themenschwerpunkten fördert das MIZ Projekte und organisiert Veranstaltungen sowie Weiterbildungen. Außerdem greift der Ausbildungsrundfunk die jeweiligen Themenbereiche auf.

„KI hat das Potenzial, bisherige Strukturen im Journalismus grundlegend aufzubrechen“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Wir müssen Wege finden, wie auch lokale Medien von diesen Innovationen profitieren und die Medienvielfalt in Berlin und Brandenburg gesichert werden kann. Das MIZ bietet mit seinen Schwerpunktthemen eine Plattform, die Partner aus der Region zusammenbringt, um konkrete Lösungen zu diskutieren.“

      

Nachhaltige, KI-basierte Lösungen für die Region

Computergenerierte Meldungen, automatisierte Berichterstattung bis hin zu Deep Fakes – Künstliche Intelligenz kommt im journalistischen Kontext verstärkt zum Einsatz. Für Medienhäuser bedeutet das neben neuen Arbeitsabläufen auch die Klärung grundsätzlicher Fragen: Wie gehen Redaktionen mit erhobenen Daten um? Sollten KI-basierte Texte gekennzeichnet werden? Und wer trägt bei Falschmeldungen die Verantwortung? Diese und weitere Themen stehen beim neuen MIZ-Schwerpunkt im Fokus.

„Nachdem wir 2019 mit unserem ersten Schwerpunktthema eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg gestaltet haben, erkunden wir in diesem Jahr Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz“, so Rebecca Ahlen, Standortleiterin des MIZ. Ziel sei es, neben der Förderung konkreter Ideen auch Ängste abzubauen. „Gemeinsam mit Entwicklern aus der Innovationsförderung, Medienhäusern sowie Start-ups und Kooperationspartnern wollen wir Chancen und Herausforderungen KI-basierter Technologien untersuchen und nachhaltige Projekte für die Region entwickeln.“

 >>> vollständige Pressemitteilung der mabb lesen

Tagesspiegel App 89/19
27.06.2019 - 02:30

Zaubar entwickelt interaktive App „Tagesspiegel 89/19“ zum Mauerfall-Jubiläum

Wie lässt sich Augmented Reality nutzen, um die Geschichte des geteilten Berlins greifbar zu machen? Zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls hat unser Projektteam Zaubar in Kooperation mit dem Tagesspiegel eine interaktive App entwickelt.

Stadtrundgänge in Augmented Reality oder ein Selfie mit der Geschichte – die iPhone-App „Tagesspiegel 89/19“ bietet verschiedene Formen interaktiven journalistischen Storytellings. Bei einer AR-Tour durch Berlin können die NutzerInnen Schauplätze der geteilten Stadt entdecken – und mithilfe der neuen VPS-Technologie historische Fotos punktgenau am Ort ihrer Aufnahme betrachten. So verschmelzen journalistische Multimedia-Inhalte auf dem Display des Smartphones mit der realen Umgebung.

      

Zudem bietet die App die Möglichkeit, Persönlichkeiten der Zeit und die Berliner Mauer selbst durch die Smartphone-Kamera als lebensgroße 3D-Objekte zu simulieren. IPhone-NutzerInnen können so die Dimensionen der ehemaligen Grenze im eigenen Wohnzimmer erleben und sich an der Seite eines lebensgroßen Erich Honeckers oder David Hasselhoffs fotografieren.

Die Technologie für die interaktive App entstand mit Förderung des MIZ Babelsberg. Im Rahmen der Innovationsförderung für Studierende und Start-ups entwickelt Zaubar eine Publikationsplattform für JournalistInnen, die Augmented Reality und punktgenaue Platzierungstechnologie kombiniert, um immersives journalistisches Erzählen zu ermöglichen.

>>> mehr über das Projekt Zaubar

>>> Die Tagesspiegel-App zum Download im Apple-App-Store

>>> Mehr über die App auf der Website des Tagesspiegels

>>> Website von Zaubar

Reporterbox des Förderprojektes SensorStory
27.06.2019 - 04:30

Gute Bots im Journalismus – „SensorStory“ aus MIZ-Innovationsförderung in den Nieman Reports der Harvard University

Wer an Bots in der Medienwelt denkt, der denkt wohl als erstes an Manipulation, Glaubwürdigkeitsverlust und Fake News. Über Beispiele dafür, wie Bots Vertrauen in den Journalismus stärken und neue Zugänge zu komplexen Themen ermöglichen können, schreibt dagegen Nicholas Diakopoulos in einem Artikel, der nun in den Nieman Reports, dem Magazin der Harvard University für Leadership im Journalismus, erschien. Mit dabei: ein Projekt, dessen Prototyp in der MIZ-Innovationsförderung entstand.

      

Das Format „Superkühe“ des WDR nutzte Sensortechnologie, um neue journalistische Zugänge zum Thema „Milchproduktion“ zu ermöglichen. Mittels interaktivem Chatbot konnten sich UserInnen 30 Tage lang über den Gesundheitszustand dreier Milchkühe in unterschiedlichen Betrieben in Deutschland informieren – und lernten so aus erster Hand mehr über die Auswirkungen unterschiedlicher Haltebedingungen.

Die Technologie für das Format entwickelte ein Team aus ProgrammiererInnen und ReporterInnen rund um Wissenschaftsjournalist Dr. Jakob Vicari im Rahmen des Projektes „SensorStory“ in der MIZ-Innovationsförderung.

Diakopoulos lobt die „Superkühe“ in seinem Artikel als Beispiel für einen spannenden Perspektivwechsel, der es ermöglicht, Wissen auf spielerische Art und Weise zu erfahren. Das Projekt nutze präzise Daten, um UserInnen näher an die Geschichte zu bringen und stehe so für innovative Formen des Storytelling in der journalistischen Berichterstattung.

>>> Artikel von Nicholas Diakopoulos in den Nieman Reports (auf Englisch)

>>> mehr über das Projekt SensorStory

>>> mehr über das Projekt „Superkühe“ des WDR

Projektlogo Follow The Grant Schriftzug
27.06.2019 - 05:30

Follow The Grant – neues Recherchetool für WissenschaftsjournalistInnen

Mit Follow The Grant entsteht im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung seit Anfang Juli ein gemeinnütziges Tool, das Daten zu möglichen Interessenskonflikten in der Forschung für JournalistInnen auffindbar macht.

ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen erhalten für ihre Forschung häufig Zuwendungen von Unternehmen. Dadurch können ihre Entscheidungen – auch unbewusst – beeinflusst werden. Bisher werden Angaben zu solchen Interessenkonflikten zwar von wissenschaftlichen Journalen abgefragt (Conflict of Interest / COI-Statements), sind für JournalistInnen aber aufwendig zu recherchieren.

      

Das wollen Hristio Boytchev und Edgar Zanella Alvarenga mit ihrem Tool Follow the Grant ändern. Sie nutzen Web-Scraping, um Angaben aus COI-Statements zu extrahieren. Im Rahmen des Projektes wird eine Datenbank entwickelt, die die Angaben sammelt, systematisiert und auswertet. So wird Wissenschafts- und DatenjournalistInnen ein wirkungsvolles Tool für die automatisierte Recherche zur Verfügung gestellt, das zudem kostenlos ist.

>>> Mehr über das Projekt Follow The Grant