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AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
Visual Innovationsförderung - MIZ Babelsberg
27.06.2019 - 03:30

Auf der Suche nach Finanzierung für Dein innovatives Medienprojekt? Jetzt Idee einreichen und Innovationsförderung für Medienprofis erhalten!

+++ Jetzt Projekt einreichen! +++

Mit Deiner Idee denkst Du Fernseh-, Radio und/oder Onlinemedien und Journalismus weiter?

Mit der Innovationsförderung für Studierende, Start-ups und Medienprofis fördern wir im MIZ Babelsberg mehrmals im Jahr die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Medienprojekten zwischen Radio, TV und Online.

Neben der finanziellen Förderung bieten wir Dir projektbezogene individuelle Beratung sowie Coachings zu aktuellen Trends, inhaltlichen Innovationen und neuen Digitaltechnologien. 

      

Aktuelle Förderausschreibung:
Innovationsförderung für Medienprofis

Einreichfrist:
27. Oktober 2019

Projektkostenzuschuss: 37.500 Euro (bedingt rückzahlbar)
max. Projektvolumen: 50.000 Euro (inkl. 25% Eigenanteil)

Beratung voraussichtlich:
7. - 11. November 2019

Förderzeitraum:
max. 12 Monate

>>> Förderausschreibung (PDF, 725 KB)

>>> alle Details findest Du hier

Kontakt

Marion Franke
foerderung@miz-babelsberg.de

>>> Programme der Innovationsförderung

27.06.2019 - 04:00

Local Heroes - Creators Day am 18. September 2019

Neue Tools erlernen, querdenken und vernetzen – wir möchten gemeinsam mit Euch innovative Wege im Lokaljournalismus gehen! Hierfür laden wir Euch, die LokaljournalistInnen aus Berlin und Brandenburg, zum ersten Creators Day am 18. September 2019 ins MIZ Babelsberg ein. Das Event findet im Rahmen unserer neuen Lokaljournalismus-Initiative Local Heroes statt. Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite.

      

Beim Local Heroes – Creators Day lernt Ihr die neuesten Tools aus der MIZ-Innovationsförderung kennen und wie Ihr sie in Eurer Redaktion anwenden könnt. Wir möchten Euch einfach zugängliche Open Source Tools vorstellen und die Möglichkeit bieten, persönlich mit den EntwicklerInnen Ideen und Formate zu verwirklichen.

>>> Alle Infos zu den beteiligten Teams, zum Ablaufplan und zur Anmeldung HIER

RADIO SCHOOL 2018 - Visual Workshop Audioproduktion
27.06.2019 - 04:10

RADIO SCHOOL – fitmachen für Hörfunk und Audioproduktion

Radiobegeisterte Nachwuchstalente und solche, die es werden wollen, haben im September wieder die Gelegenheit, an der RADIO SCHOOL teilzunehmen.

Das kompakte Programm findet vom 22. bis zum 27. September 2019 im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) statt und bietet Studierenden, AbsolventInnen und anderen BerufsanfängerInnen einen Einstieg in die Praxis. 

      

Informationen & Anmeldung

Die Zahl der Plätze in der RADIO SCHOOL ist begrenzt. Die Bewerbungsfrist endet am 1. September 2019. Alle Details zum Programm gibt's auf der unserer RADIO SCHOOL-Seite.

Signet - Medienutopie - Parcours - MIZ Babelsberg
27.06.2019 - 04:20

Call for Ideas! UTOPIE PARCOURS vom 14. bis 18. Oktober 2019

+++ Bewerbungsfrist verlängert: Jetzt bis 30. September 2019 bewerben! +++

Du hast eine Idee für die Medienlandschaft der Zukunft? Dann überzeuge die Jury im Pitch! Gewinne 5.000 EUR Projektbudget und potenzielle Partner für die Realisierung Deiner Vision!

Hacking Utopia

Die transformative Kraft der Utopien liegt in der Vielfalt des Möglichen. Was sind Optionen für die ideale Zukunft der Medien? Beim UTOPIE PARCOURS entwickelst Du vom 14. bis 18. Oktober 2019 innerhalb einer Woche mit Unterstützung von ExpertInnen Deinen ersten marktreifen Prototypen oder Dein erstes Format.

Wie bleibt Journalismus unabhängig und relevant? Ist Blockchain das Mittel gegen Fake News? Ermöglicht KI neue Dimensionen des digitalgesellschaftlichen Miteinanders? Wie verändert sich Medienkonsum und woher beziehen wir Nachrichten und Fakten in zehn Jahren?

      

Pitch vor der Jury & Preisverleihung

Am 29. Oktober 2019 findet die Preisverleihung des UTOPIE PARCOURS in der Rudolfhalle bei ALEX Berlin statt. Dich erwartet ein inspirierender Tag voller Keynotes, Projektpräsentationen und Gespräche über Zukunftsszenarien und Medien.

Beim Pitch vor namhaften Köpfen der Medienbranche erhält Dein Konzept die volle Aufmerksamkeit. Mit wertvollem Feedback der ExpertInnen kannst Du motiviert in die Zukunft starten.

Wie Du am Innovationswettbewerb UTOPIE PARCOURS teilnehmen kannst?

Bewirb Dich jetzt und schick uns Deinen Elevator-Pitch mit folgenden Informationen:

• Deiner Medienutopie-Idee in fünf Sätzen
• Deinem möglichen Format in fünf Sätzen
• Deine Kurzvita auf einer Seite
• Deadline: 30. September 2019
• Bitte sende alles in einer PDF-Datei.

Kontakt
anmeldung@miz-babelsberg.de

*Wir schaffen gleiche Voraussetzungen. Die aktive Teilnahme an allen Terminen ist daher obligatorisch für den Pitch vor der Jury.

Reporterbox des Förderprojektes SensorStory
27.06.2019 - 04:30

Gute Bots im Journalismus – „SensorStory“ aus MIZ-Innovationsförderung in den Nieman Reports der Harvard University

Wer an Bots in der Medienwelt denkt, der denkt wohl als erstes an Manipulation, Glaubwürdigkeitsverlust und Fake News. Über Beispiele dafür, wie Bots Vertrauen in den Journalismus stärken und neue Zugänge zu komplexen Themen ermöglichen können, schreibt dagegen Nicholas Diakopoulos in einem Artikel, der nun in den Nieman Reports, dem Magazin der Harvard University für Leadership im Journalismus, erschien. Mit dabei: ein Projekt, dessen Prototyp in der MIZ-Innovationsförderung entstand.

      

Das Format „Superkühe“ des WDR nutzte Sensortechnologie, um neue journalistische Zugänge zum Thema „Milchproduktion“ zu ermöglichen. Mittels interaktivem Chatbot konnten sich UserInnen 30 Tage lang über den Gesundheitszustand dreier Milchkühe in unterschiedlichen Betrieben in Deutschland informieren – und lernten so aus erster Hand mehr über die Auswirkungen unterschiedlicher Haltebedingungen.

Die Technologie für das Format entwickelte ein Team aus ProgrammiererInnen und ReporterInnen rund um Wissenschaftsjournalist Dr. Jakob Vicari im Rahmen des Projektes „SensorStory“ in der MIZ-Innovationsförderung.

Diakopoulos lobt die „Superkühe“ in seinem Artikel als Beispiel für einen spannenden Perspektivwechsel, der es ermöglicht, Wissen auf spielerische Art und Weise zu erfahren. Das Projekt nutze präzise Daten, um UserInnen näher an die Geschichte zu bringen und stehe so für innovative Formen des Storytelling in der journalistischen Berichterstattung.

>>> Artikel von Nicholas Diakopoulos in den Nieman Reports (auf Englisch)

>>> mehr über das Projekt SensorStory

>>> mehr über das Projekt „Superkühe“ des WDR

Projektlogo Follow The Grant Schriftzug
27.06.2019 - 05:30

Follow The Grant – neues Recherchetool für WissenschaftsjournalistInnen

Mit Follow The Grant entsteht im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung seit Anfang Juli ein gemeinnütziges Tool, das Daten zu möglichen Interessenskonflikten in der Forschung für JournalistInnen auffindbar macht.

ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen erhalten für ihre Forschung häufig Zuwendungen von Unternehmen. Dadurch können ihre Entscheidungen – auch unbewusst – beeinflusst werden. Bisher werden Angaben zu solchen Interessenkonflikten zwar von wissenschaftlichen Journalen abgefragt (Conflict of Interest / COI-Statements), sind für JournalistInnen aber aufwendig zu recherchieren.

      

Das wollen Hristio Boytchev und Edgar Zanella Alvarenga mit ihrem Tool Follow the Grant ändern. Sie nutzen Web-Scraping, um Angaben aus COI-Statements zu extrahieren. Im Rahmen des Projektes wird eine Datenbank entwickelt, die die Angaben sammelt, systematisiert und auswertet. So wird Wissenschafts- und DatenjournalistInnen ein wirkungsvolles Tool für die automatisierte Recherche zur Verfügung gestellt, das zudem kostenlos ist.

>>> Mehr über das Projekt Follow The Grant

 

MIZ-Babelsberg - Eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg - Visual Journey
27.06.2019 - 07:55

Digitale Zukunftspotenziale und Visionen für Berlin-Brandenburg

Aktuelle Pressemitteilung der mabb
Medieninnovationszentrum Babelsberg startet erste Journey zum Thema „Eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg“

Berlin/Potsdam-Babelsberg, 16. Mai 2019. Mit der neuen Bündelung der Schwerpunkte im Rahmen der „MIZ-Journeys“ stellt die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) das Programm im MIZ Babelsberg neu auf. Das MIZ wird zukünftig verstärkt den Fokus darauf setzen, an der Schnittstelle von Medieninnovation und Journalismus auch im Lokalen zu arbeiten, um so Chancen für Vielfalt und Zusammenarbeit zu schaffen.

      

Das Medieninnovationszentrum fördert in seinen Journeys Projekte, organisiert Veranstaltungen sowie Weiterbildungen und setzt Ausbildungsrundfunk zu den jeweiligen Themenschwerpunkten um. Ziel ist es, einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Medienlandschaft zu leisten. Es verbindet sich dazu lokal, überregional und international mit Medienhäusern, Branchenexperten, Wissenschaftlern, Journalisten sowie innovativen Start-ups. Im Rahmen von Bildungsangeboten, Hackathons, wechselnden Konferenzformaten, Ideenwettbewerben und Innovationsprojekten werden konkrete Lösungen für die Medienlandschaft in Berlin und Brandenburg entwickelt.

Der Startschuss zur ersten Journey unter dem Titel „Eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg“ ist auf der MEDIA CONVENTION Berlin 2019 erfolgt. „In unseren neuen MIZ-Journeys bündeln wir ab sofort jeweils für mehrere Monate unsere Ressourcen zu einem Themenschwerpunkt“, so MIZ-Standortleiterin Rebecca Ahlen.

Die erste Journey soll verschiedene Elemente zusammentragen, die die Medienlandschaft Berlin-Brandenburgs bereichern werden. „Zusammen mit Entwicklern aus der Innovationsförderung des MIZ, Kooperationspartnern, beispielsweise aus Redaktionen oder Forschung, und Innovatoren möchten wir die Bedingungen und Arbeitsmethoden in Berlin und Brandenburg mit Blick auf das Jahr 2030 proaktiv gestalten.“ Wichtig sei es, allen Beteiligten die Chance zu geben, jenseits des Arbeitsalltages zusammenzufinden, um tragfähige Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln. „Für diesen Dialog schaffen wir im MIZ Babelsberg eine Plattform“, so Ahlen.

Dr. Anja Zimmer, Direktorin der mabb, betont die Bedeutsamkeit innovativer Ideen zur Sicherung der Medienvielfalt: „Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft, hat Geschäftsmodelle und eben auch Journalismus und besonders Lokaljournalismus radikal verändert. Wir brauchen innovative Ansätze, um auch weiterhin in einer vielfältigen Medienlandschaft vielfältige Meinungen zu lesen, zu hören und zu sehen. Mit dem MIZ haben wir einen Ort, an dem wir über solche Ansätze gemeinsam mit unseren Partnern der Region nachdenken, sie diskutieren und auf den Weg bringen können.“

 >>> vollständige PM der mabb hier

Das Team des MIZ-geförderten Projekts Radmesser wurde mit einem Data Journalism Award ausgezeichnet.
27.06.2019 - 08:01

Radmesser-Team ist mit "JSK Fellowships award for innovation in data journalism" Preisträger der Data Journalism Awards 2019

Das von Radmesser wurde am 14. Juni 2019 in Athen mit dem „JSK Fellowships award for innovation in data journalism“ der Data Journalism Awards des Global Editors Network ausgezeichnet. Radmesser ist ein Projekt, bei dem mit Sensoren an Fahrrädern Erkenntnisse über die Überholabstände von Autos und die Sicherheit von RadfahrerInnen in Berlin gesammelt und journalistisch verarbeitet wurden.

Mit ihrem Projekt über die Sicherheit von RadfahrerInnen im Berliner Verkehr ist dem Physiker und Entwickler Michael Gegg, dem Journalisten Hendrik Lehmann und den JournalistInnen beim Tagesspiegel mit Unterstützung der MIZ-Innovationsförderung die Orchestrierung einer interdisziplinären sensorjournalistischen Arbeit mit umfangreichem BürgerInnen-Engagement gelungen.

Die Jury aus JournalistInnen und DatenexpertInnen würdigte den neuen journalistischen Standard, den das Team mit Radmesser setze. Besonders überzeuge die interdisziplinäre Kombination aus bürgernahem Journalismus, innovativer Sensortechnik, Machine Learning und Open Data. Das Gremium hob außerdem die quelloffene, kostenfreie Veröffentlichung des Codes auf Github hervor. Diese trägt dazu bei, dass auch andere derartige Recherchen zur Verkehrssicherheit von RadfahrerInnen leicht umsetzen können.

Radmesser wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Das Team des MIZ Babelsberg gratuliert dem Radmesser-Team herzlich zu diesem Erfolg!

      

Über die Data Journalism Awards

Die Data Journalism Awards sind die erste internationale Auszeichnung für herausragende Arbeiten im Datenjournalismus weltweit. Seit 2012 werden die Preise vom Global Editors Network mit Unterstützung des Google News Lab, der John S. and James L-Knight Foundation und in Zusammenarbeit mit Chartbeat und Microsoft verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u. a. BuzzFeed, Quartz, The New York Times, The Guardian, ProPublica und La Nación. 

Die John S. and James L. Knight Foundation mit Sitz in Stanford/USA unterstützt mit den JSK Fellowship-Programmen couragierte Führungskräfte mit kollaborativer Mentalität dabei, in Anbetracht beträchtlicher Veränderungsprozesse der Gegenwart neue Lösungen für die größten Herausforderungen des Journalismus zu entwickeln. Die Programme sind darauf ausgerichtet, der Bevölkerung besseren Zugang zu Information zu verschaffen, um demokratische Gesellschaften nachhaltig zu erhalten.

Radmesser - Do-It-Yourself-Sensortechnik für partizipativen Journalismus

Das Kernstück, die Radmesser-Swipe-Story, entstand im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung mit Hilfe von Crowd-Recherche und innovativen DIY-Tools: Für die Messung von Überholabständen im fließenden Verkehr baute das Projektteam selbst insgesamt 100 Sensoren, die live oder auch zeitversetzt per Upload über eine mobile App statistische Daten in eine Datenbank einspeisen.

Crowd-Recherche auf den Straßen Berlins

2500 interessierte BürgerInnen bewarben sich nach dem öffentlichen Radmesser-Teilnahmeaufruf für die Mitwirkung an der Crowd-Recherche. Das Projektteam wählte repräsentativ 100 Personen aus den verschiedenen Berliner Bezirken aus, welche die Datenerhebung mehrere Wochen lang mit den Sensoren an ihren Fahrrädern unterstützen. Die auf den täglichen Radrouten der BürgerInnen ermittelten Abstandsdaten aus Überholvorgängen dienten als Grundlage für die umfangreiche Online- und Print-Berichterstattung zur Sicherheit von RadfahrerInnen in Berlin. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team in Kooperation mit dem Tagesspiegel.

International honoriertes Projekt

Die journalistische Qualität und der unmittelbare überregionale und internationale Effekt auf die Debatte über die Sicherheit von RadfahrerInnen brachte Michael Gegg, Hendrik Lehmann und KollegInnen am 3. Dezember 2018 bereits den Deutschen Reporterpreis 2018 in der Rubrik „Datenjournalismus“ ein. Nominierungen erhielt das Team in diesem Jahr außerdem für den European Press Prize und den renommierten Nannen-Preis.

Tagesspiegel gründete Innovation Lab

Aufgrund des großen Bedarfs an innovativen Recherchen und neuen Möglichkeiten der Interaktion mit den Zielgruppen wurde inzwischen das Tagesspiegel Innovation Lab gegründet. Unter der Leitung von Hendrik Lehmann arbeiten Michael Gegg und weitere JournalistInnen dort an neuen Formen der Berichterstattung zu komplexen Sachverhalten.

Weitere Informationen

>>> Radmesser bei den Data Journalism Awards

>>> Radmesser in der MIZ-Innovationsförderung

>>> Radmesser-Swipestory beim Tagesspiegel

>>> Radmesser-Code als Open Source auf GitHub

Projektlogo Datenguide Datenportal "zeigender Finger"
27.06.2019 - 10:00

Das Datenguide Datenportal – wo komplexe Statistiken jetzt erklärt werden

Mit „Datenguide“ entsteht ein einfach zu bedienendes Datenportal, das die Daten der amtlichen Statistik klar und prägnant darstellt, vergleichbar macht, in Kontext setzt und erklärt. Integriert werden u. a. interaktive Grafiken und zusätzliche erklärende Inhalte. Dies versetzt JournalistInnen in die Lage, die komplexen Daten schnell abrufen, verstehen und sinnvoll nutzen zu können.

      

Zu allen Bereichen der Gesellschaft, von Angaben zur Arbeitslosigkeit bis hin zur Landwirtschaft, erfassen die Statistischen Ämter kontinuierlich Daten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wer die Abfragefunktion der bestehenden Datenportale jedoch ohne Expertise nutzen möchte, gerät aufgrund der Komplexität der Bedienung und der Menge unterschiedlicher Informationen in Zahlen schnell an eigene Grenzen. Mit Datenguide ändert sich das jetzt.

Das Projekt Datenguide wird im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Medienprofis gefördert.

>>> Details zum Datenguide Datenportal

Das dreiköpfige Team von GPStory
27.06.2019 - 10:15

GPStory – GPS-basierte, datengesteuerte Hörspiel-Formate für das Smartphone

Dieses Trio teilt die Faszination für das Hörspiel und eine Vision für datenbasierte, immersive Audio-Erlebnisse: Vinzenz Aubry, Fabian Burghardt und Sebastian Strobel loten mit GPStory neue Potenziale für interaktives Storytelling aus.

Mit Hilfe der MIZ-Innovationsförderung wird ab dem 1. Februar 2019 ein Baukasten für neuartige non-lineare Hörspielformate entwickelt, die NutzerInnen dann via Web-App mit Smartphone und Kopfhörern abspielen können. Was die Hörstücke so besonders macht? Sie sind nicht linear angelegt, sondern NutzerInnen können mit ihnen interagieren und so Einfluss auf den Verlauf nehmen.

      

Damit die Geschichten dynamisch verändert werden können, z. B. durch Bewegung im Raum, Umwelt und Sprache, nutzt das Team explizit öffentliche und (bei Einwilligung) private Daten und sensibilisiert NutzerInnen zugleich für das Thema Datennutzung.

Weitere Informationen zu GPStory gibt es >>>hier.

Projektteam - A. Csuraji und J. Vicari von tactile.news
27.06.2019 - 10:30

REPORTER-Tonies im Einsatz – tactile.news bringt Journalismus in die Kinderzimmer

Wie erreicht kindgerechter Journalismus die Kinderzimmer? Mit tactile.news entwickeln Astrid Csuraji und Jacob Vicari im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung ein innovatives abhörsicheres Audio-Nachrichtensystem für die Jüngsten der Gesellschaft.

Den komplexen Anforderungen an die Qualität digitaler Kindermedien begegnet das Team mit einer einzigartigen Idee:

Mit vernetzten „Spielfiguren“ und Internet-of-Things-Technologie sollen Kinder selbst auf kuratierte Reportagen und Nachrichten aus einer geschützten Cloud zugreifen. Der Umgang mit tagesaktuellen Nachrichten kann so spielerisch erlernt werden.

      

Aktuell wird der Prototyp eines Content-Management-Systems für die kontinuierliche Produktion und Ausspielung von Audio-Inhalten für die Vier- bis Zehnjährigen entwickelt. Zudem soll die erste „Reporter-Spielfigur“ entstehen. Das Prinzip: Wird die Figur auf das Audiosystem gesetzt, beginnt das Hörabenteuer im Kinderzimmer.

Die Ausspielung erfolgt über die bereits etablierte Toniebox, der viele Eltern bereits aufgrund der Abhörsicherheit und der leichten Bedienbarkeit für Kinder vertrauen. Der CMS-Code wird später als Open Source zur Verfügung gestellt und kann damit für andere Audiosysteme adaptiert werden.

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