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AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
Ausschreibung Innovationsförderung Visual
18.01.2019 - 06:00

Call For Papers – bis 3. März 2019 Projektidee einreichen – Innovationsförderung für Medienprofis im MIZ Babelsberg

Kick-Off für Dein eigenes innovatives Projekt - bewirb Dich jetzt. Mit der Innovationsförderung bietet das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) regelmäßig mehrmonatige Finanzierungsprogramme für den Start von innovativen Medienprojekten mit Wirkungskreis Berlin-Brandenburg.

Bis zum 3. März 2019 können sich Medienprofis mit fundierter Berufserfahrung jetzt mit einem 3-seitigen Paper bewerben. Gefördert werden technisch-innovative Vorhaben, die Lösungsvorschläge für die Herausforderungen des modernen Journalismus und die Medienwelt der Zukunft anbieten. 

      

Basierend darauf beraten wir Dich mit Informationen zu Einreichverfahren und einem möglichen Pitch. Bei einer Förderzusage durch unsere ExpertInnen-Jury erhältst Du bei einem Projektvolumen von insgesamt 50.000 Euro bis zu 37.500 Euro Förderzuschuss vom MIZ Babelsberg. Zudem profitierst Du von individuellen Coachings und kannst Räume und Studios im MIZ nutzen.

Rahmendaten zur
aktuellen Ausschreibung

>>> Innovationsförderung für Medienprofis

Einreichfrist: 3. März 2019
Zuschuss: 37.500 Euro
  (Projektkosten, bedingt rückzahlbar)
Projektvolumen: 50.000 Euro
  (maximal, inkl. 25% Eigenanteil)
Beratungstermine: 11.-13. März 2019
  (die Beratung ist obligatorisch)
Projektstart: ab Mai 2019
Förderzeitraum: bis zu 12 Monate

>>> Ausschreibung (PDF)
>>> Bewerbungsleitfaden (PDF)
>>> Merkblatt - Grundsätze Projektförderung (PDF)
>>> Infomappe (PDF)

Kontakt
Marion Franke
Projektleitung Förderung
foerderung@miz-babelsberg.de

Visual PublishAR AR-Journalismus-App
18.01.2019 - 07:00

Plötzlich mittendrin - PublishAR bietet Journalismus mit Augmented Reality-Platzierung im Raum

Mit PublishAR entwickelt Anne-Sophie Panzer gemeinsam mit Stefan Marx und Florian Borchert eine innovative Augmented Reality-App-Plattform. JournalistInnen können bereits vorliegende Multimediainhalte wie Fotos, Videomaterial und Sound ohne technische Vorkenntnisse als Augmented Reality-Content produzieren und dann zentimetergenau im (öffentlichen) Raum platzieren. Dabei entstehen keine zusätzlichen Kosten für den technischen Aufwand. 

NutzerInnen können mit PublishAR immersive und visuell überzeugende Medienangebote abrufen.

      

Über ihre Smartphone-Kamera können sie Inhalte als Augmented Reality erleben, ein Leitsystem verschafft dabei Orientierung. In der AR-Überlagerung verschmelzen aktuelle oder historische Bilder, Videos und Sound mit realen Orten. Journalistische Berichte werden auf diese Weise als Teil der eigenen Welt wahrgenommen.

Möglich wird dies durch die neuartige Kombination von Lokalisierungs- und Mapping-Technologie mit zentimetergenauer Platzierung über Geokoordinaten, die in dieser Form erst seit Herbst 2018 möglich ist.

>>> zur PublishAR-Projektseite

18.01.2019 - 07:15

Media Brunch mit Innovationen für den Journalismus von morgen

>>> Impressionen jetzt in der Galerie

Die Teams Projekte Datenguide, Constructive VR und XRDok der MIZ-Innovationsförderung präsentierten beim Media Brunch am 16. Januar 2019 ihre Ideen für den digitalen Journalismus von morgen.

Sie gaben Einblicke in den Projektfortschritt und stellen sich dem Feedback der Branchen- ExpertInnen – Hendrik Lehmann, Tagesspiegel-Journalist und Träger des Deutschen Reporterpreises 2018 in der Kategorie "Datenjournalismus", Stefan Domke, VR-Spezialist und Preisträger des Grimme Online Awards) sowie Marie-Louise Timcke, Leiterin des Interaktiv-Teams der Funke Mediengruppe und Trägerin des GEN Data Journalism Awards 2018 in der Kategorie "student and young data journalist of the year".

      

Erfahren Sie mehr über die Projekte der MIZ-Innovationsförderung

Datenguide (Simon Jockers, Patricia Ennenbach, Simon Wörpel) – Die Daten der statistischen Ämter sind eine wertvolle Ressource für JournalistInnen. Das Problem: Die komplexe Bedienbarkeit der Datenbanken und der Abstraktionsgrad der Daten machen Zugang und Analyse zur Herausforderung, gerade für Lokalredaktionen ohne Statistiker. Deshalb entwickelt das Team ein Online-Portal, das die Daten klar und prägnant darstellt, erklärt und kontextualisiert – beispielsweise durch interaktive Grafiken und zusätzliche erklärende Inhalte.

Constructive VR (Felix Gaedtke, Gayatri Parameswaran) – Virtual Reality gilt als Empathiemaschine. Deshalb erforscht das Projektteam von Constructive VR, wie sich dieses Potenzial für eine konstruktive, lösungsorientierte Berichterstattung nutzen lässt. Als Prototyp ist eine VR-Experience entstanden, die das Thema Kinderarmut in Berlin mit immersivem Storytelling verknüpft.

XRDok (Linda Rath-Wiggins, Marcus Bösch, Stephan Gensch, Ronny Esterluss) – Virtual Reality und 3D-Grafiken können die journalistische Berichterstattung durch interaktive Elemente bereichern. Die Herausforderung: Ihre Entwicklung erfordert Programmierkenntnisse und viel Zeit. Mit dem innovativen Open-Source-VR-Baukasten XRDok können ab sofort auch Laien in kürzester Zeit einfache VR-Geschichten mit 3D-Computergrafiken selbst erstellen.

Das Team von Radmesser mit dem Deutschen Reporterpreis 2018 in der Kategorie Datenjournalimus
18.01.2019 - 08:30

Das Team von Radmesser erhält den Deutschen Reporterpreis 2018 in der Kategorie Datenjournalismus

Grund zur Freude in der MIZ-Innovationsförderung: Michael Gegg, Hendrik Lehmann und David Meidinger wurden gemeinsam mit ihren Tagesspiegel-KollegInnen Fabian Altenried, Andreas Baum, Jakob Kluge, Hannes Soltau und Helena Wittlich wurden mit dem Deutschen Reporterpreis 2018 in der Kategorie Datenjournalismus für das Projekt Radmesser ausgezeichnet.

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 3. Dezember 2018 in Berlin wurden herausragende journalistische Arbeiten in insgesamt 13 Kategorien geehrt. Die DatenjournalistInnen von Radmesser setzten sich in ihrer Kategorie gegen acht weitere herausragende Einreichungen durch.

      

Die Jury des Deutschen Reporterpreis 2018, bestehend aus preisgekrönten ReporterInnen, prominenten PublizistInnen und AutorInnen, formulierte Ihre Entscheidung mit der Begründung:

„[...] Das sei vorbildlicher Lokaljournalismus, […], der mit neuesten Mitteln die Lebenswirklichkeit der Leserinnen beschreibt. Ganz zu schweigen davon, dass „Radmesser“ liebevoll, facettenreich und visuell ansprechend produziert wurde.“
(Quelle: www.reporter-forum.de)

Über das Projekt Radmesser

Seit dem 1. Mai 2018 arbeitet das interdisziplinäre Team um Michael Gegg im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung mit großem persönlichen Einsatz an der Erhebung und Auswertung der Daten für das Projekt. Die für die Messung von Überholvorgängen im Berliner Verkehr erforderlichen Sensoren wurden von dem interdisziplinären Team selbst gebaut.

100 BürgerInnen beteiligten sich aktiv und fuhren mit der Technik am Fahrradrahmen freiwillig tagsüber durch die Hauptstadt, um die Datenbasis für die umfangreiche Swipe-Story und weitere Berichte zu schaffen. Wie die Messmethode genau funktioniert, verrät >>> dieser Artikel.

Das Team um Hendrik Lehmann beim Tagesspiegel hat aus allen Informationen eine breite lokaljournalistische Berichterstattung lanciert, die bei BürgerInnen Politik, Stadtplanern und Medien sowie international ein ungewöhnlich positives Echo auslöste.

Über den Deutschen Reporterpreis

Der Reporterpreis wird seit 2009 vom Reporter-Forum als Preis von JournalistInnen für JournalistInnen verliehen. Die Initiative von JournalistInnen dient der Sicherung der Qualität des Journalismus und seiner Bedeutung für eine lebendige Demokratie. Dabei widmen sich die Mitglieder explizit der Erprobung von neuen journalistischen Formen und dem experimentellen Umgang mit neuen digitalen Möglichkeiten.

>>> Reporter-Forum Website

>>> Radmesser Swipe-Story @Tagesspiegel

>>> Radmesser in der MIZ-Innovationsförderung

Foto: H. Lehmann

Projektlogo Datenguide Datenportal "zeigender Finger"
18.01.2019 - 09:30

Das Datenguide Datenportal – wo komplexe Statistiken jetzt erklärt werden

Mit „Datenguide“ entsteht ein einfach zu bedienendes Datenportal, das die Daten der amtlichen Statistik klar und prägnant darstellt, vergleichbar macht, in Kontext setzt und erklärt. Integriert werden u. a. interaktive Grafiken und zusätzliche erklärende Inhalte. Dies versetzt JournalistInnen in die Lage, die komplexen Daten schnell abrufen, verstehen und sinnvoll nutzen zu können.

      

Zu allen Bereichen der Gesellschaft, von Angaben zur Arbeitslosigkeit bis hin zur Landwirtschaft, erfassen die Statistischen Ämter kontinuierlich Daten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wer die Abfragefunktion der bestehenden Datenportale jedoch ohne Expertise nutzen möchte, gerät aufgrund der Komplexität der Bedienung und der Menge unterschiedlicher Informationen in Zahlen schnell an eigene Grenzen. Mit Datenguide ändert sich das jetzt.

Das Projekt Datenguide wird im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Medienprofis gefördert.

>>> Details zum Datenguide Datenportal

Projektteam - A. Csuraji und J. Vicari von tactile.news
18.01.2019 - 09:30

REPORTER-Tonies im Einsatz – tactile.news bringt Journalismus in die Kinderzimmer

Wie erreicht kindgerechter Journalismus die Kinderzimmer? Mit tactile.news entwickeln Astrid Csuraji und Jacob Vicari im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung ein innovatives abhörsicheres Audio-Nachrichtensystem für die Jüngsten der Gesellschaft.

Den komplexen Anforderungen an die Qualität digitaler Kindermedien begegnet das Team mit einer einzigartigen Idee:

Mit vernetzten „Spielfiguren“ und Internet-of-Things-Technologie sollen Kinder selbst auf kuratierte Reportagen und Nachrichten aus einer geschützten Cloud zugreifen. Der Umgang mit tagesaktuellen Nachrichten kann so spielerisch erlernt werden.

      

Aktuell wird der Prototyp eines Content-Management-Systems für die kontinuierliche Produktion und Ausspielung von Audio-Inhalten für die Vier- bis Zehnjährigen entwickelt. Zudem soll die erste „Reporter-Spielfigur“ entstehen. Das Prinzip: Wird die Figur auf das Audiosystem gesetzt, beginnt das Hörabenteuer im Kinderzimmer.

Die Ausspielung erfolgt über die bereits etablierte Toniebox, der viele Eltern bereits aufgrund der Abhörsicherheit und der leichten Bedienbarkeit für Kinder vertrauen. Der CMS-Code wird später als Open Source zur Verfügung gestellt und kann damit für andere Audiosysteme adaptiert werden.

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema
>>> zur Projektseite von tactile.news CMS

Fahrrad mit Radmesser-Sensor am Rahmen - Abstandsmessungen in Berlin
18.01.2019 - 09:35

Sicherheitslücke - JournalistInnen von Radmesser belegen mangelnde Sicherheit von RadfahrerInnen mit Messdaten

Die Abstände sind zu gering: Wenn RadfahrerInnen sich in den Berliner Verkehr mischen, kommen ihnen viele AutofahrerInnen mit dem Fahrzeug deutlich näher, als Sicherheitsvorschriften erlauben. Physiker Michael Gegg, Projektverantwortlicher des Projekts Radmesser im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung und das Daten-Team des Tagesspiegels um Hendrik Lehmann haben signifikante Erkenntnisse zu mangelnden Sicherheit im fließenden Verkehr Berlins mit Daten belegt und dokumentiert.

Jetzt veröffentlicht das Team die Ergebnisse der Auswertung aus 16.700 einzelnen Messungen von Überholvorgängen, die mit Unterstützung von 100 Freiwilligen in Berlin durchgeführt wurden.

      

Die Auswertung der Messdaten belegt, was viele BürgerInnen tagtäglich „erfahren“

Die gemessenen Werte bestätigen, was Viele aus persönlicher Erfahrung kennen: Bei der Überwigenenden Zahl der Fälle liegen Sicherheitsabstände zwischen PKW, LKW oder Bus und Fahrrad unter 1,50 m, zum Teil auch deutlich darunter – mit beträchtlichen Risiken für RadfahrerInnen.

Die schwächsten unter den Verkehrsteilnehmer- Innen reagieren mit Angst auf aggressives Fahrverhalten, aber auch zahlreiche AutofahrerInnen schätzen die Situation als gefährlich ein.

An der Radmesser-Umfrage zur Bewertung der Radfahr-Situation in Berlin beteiligten sich rund 5000 BürgerInnen. Der spannende Bericht mit aufschlussreichen Visualisierungen ist jetzt im Radmesser Kapitel 6 „Radnarben“ abrufbar.
Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation Berlins RadfahrerInnen fordern, erfahrt Ihr >>> hier.

Die Ergebnisse zur Sicherheit von RadfahrerInnen im Berliner Verkehr sind alarmierend

Neben einem alarmierenden Ausblick auf die Verkehrssituation geben die Messwerte auch interessante weitere Aspekte frei - rechnet man zum Beispiel potenzielle Bußgelder allein für alle im Zeitraum der Datenerhebung gemessenen Regelverstöße auf, kommt ein immenser Betrag zusammen, wie die Redaktion im Checkpoint kommentiert

Die Radmesser-Recherchen
und Auswertungen werden fortgesetzt

Welche Strecken im Berliner Straßennetz für RadfahrerInnen besonders heikel und welche sicherer sind, erfahrt Ihr in Kürze in der Radmesser Swipe-Story.

>>> zur Radmesser Swipe-Story 

>>> Artikel "Tagesspiegel Radmesser zeigt:
Die meisten Autos überholen gefährlich eng"

>>> Tagesspiegel-Artikel: 
"So gefährlich werden Radfahrer in Berlin überholt"

>>> Radmesser @ MIZ-Innovationsförderung