Virtual Reality-Pionier und Filmemacher Michel Reilhac kommt nach Potsdam-Babelsberg

Keynote im Rahmen der MIZ-Bildungsreihe VR Future Storytelling – gemeinsame Einladung des MIZ-Babelsberg und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Sein Markenzeichen: Ein rundes Brillenglas, das andere eckig. Tatsächlich wechselt der Mann gerne mal die Perspektive: Die Rede ist von Virtual Reality-Vordenker Michel Reilhac. Er lebt und arbeitet zwischen Paris, Berlin, Amsterdam und der Insel Lamu (Kenia), ist an vielen Orten zuhause. Seine Passion für Film und Kino brachte ihn für viele Jahre zum Sender ARTE France. Inzwischen trifft man ihn umso häufiger bei faszinierenden Eigenproduktionen – und in der Virtuellen Realität.

Am 16. November 2017 ist Michel Reilhac, ehemaliger Direktor von ARTE France Cinéma, im Rahmen des MIZ-Bildungsprogramms VR Future Storytelling mit einer Masterclass „VR Storytelling“ im MIZ-Babelsberg zu Gast (>>> Bewerbung für die Masterclass hier).

Die anschließende Keynote von Michel Reilhac in der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF findet von 17:00 bis 18:30 Uhr statt. Die Keynote ist öffentlich und Sie können sich kostenlos anmelden (>>> Anmeldung zur Keynote hier). Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Reilhac wird in seinem Vortrag über die Herausforderungen und Chancen, sowie neue Dynamiken rund um VR-Erzählungen und interaktives Storytelling im Film sprechen. Der Vortrag richtet sich an alle, die mehr zum Thema Virtual Reality wissen möchten. Was ist das Besondere bei VR-Filmproduktionen? Können Erfahrungen aus der 2D-Filmproduktion auf Virtual Reality übertragen werden?

Am Beispiel seines aktuellen Filmprojekts wird Michel Reilhac zeigen, wie eine zweidimensionale Animationssequenz in ein vollständig immersives Erlebnis erweitert werden kann. Was viele verblüfft: Reilhac war in seiner Vergangenheit aktiver Tänzer und kennt sich aus mit zeitgenössischem Tanz. Im Rahmen der Keynote wird er seinen neuen VR-Film vorstellen, in dem Zuschauer*innen mittels Virtual Reality über physische Körpererfahrung und die Veränderung des virtuellen Raumes eine neue Wahrnehmung für Tanz und Choreografie entwickeln sollen.

„VR in essence is a new medium that allows for an unequalled level of sense of presence and intimacy for the viewer, in relationship with what he or she is watching in full immersiveness.“,  erklärt Reilhac im März 2017 in einem Interview mit Berlin Art Link. Geschichten in Virtual Reality zu erzählen bedeutet für ihn, eindringlich, interaktiv, partizipativ und crossmedial zu erzählen. Zuschauer*innen sollen zu Teilnehmer*innen innerhalb der Story werden.

Über Michel Reilhac

Michel Reilhac war lange Zeit Exekutivdirektor von ARTE France Cinéma und Leiter der Akquisitionen für Cinema mit ARTE France. Er war bereits Kurator für das VR-Programm beim European Film Market im Rahmen der Berlinale sowie beim Cannes Film Market und ist Programmdirektor der Venice VR, dem ersten offiziellen VR-Wettbewerb beim Venice Biennale International Film Festival. Als Initiator von internationalen Events ist er ebenso Vorsitzender des World Virtual Reality Forum in Crans Montana (Schweiz). Im Jahr 2012 wurde Michel Reilhac von der französischen Fachzeitschrift Le Film Français zum „Man of the Year in Film“ gekürt. Reilhac ist Leiter der Produktionsfirma Submarine Channel in Amsterdam. Am 16. November 2017 ist er nun zu Gast in Potsdam-Babelsberg.

Kooperationspartner

Die Keynote mit Michel Reilhac findet im Rahmen des MIZ-Bildungsprogramms VR Future Storytelling statt. Veranstaltungspartner des MIZ-Babelsberg ist die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Weitere Kooperationspartner des MIZ-Babelsberg im Programm VR Future Storytelling sind Illusion Walk, Virtual Reality Berlin-Brandenburg e.V. (VRBB) und Wonderlamp Industries.

Weitere Informationen

>>> Bildungsprogramm VR Future Storytelling
>>> Website von Michel Reilhac
>>> Venice VR-Tour auf Submarine Channel
>>> Michel Reilhac @TEDxTransmedia 2011
>>> Eröffnungsrede von Michel Reilhac | World VR Forum