Radmesser – Daten und Karte zur Verkehrssicherheit – 2500 Bürger Berlins bewerben sich nach Teilnahmeaufruf beim journalistischen Datenprojekt

Das Radmesser-Team um Projektleiter Michael Gegg und Datenjournalist Hendrik Lehmann ist erfolgreich in die Datenphase gestartet. Die Sensor-Messtechnik funktioniert verlässlich, die eigens gebaute Hardware hält. Mit der Frage nach der Sicherheit von Fahrrädern im fließenden Verkehr treffen die Datenjournalisten einen sensiblen Nerv: über 2500 Bürger meldeten sich nach dem Teilnahmeaufruf.

Seit Anfang Oktober messen nun 100 aktive Teilnehmer aus allen Stadtteilen Berlins auf ihren täglichen Radrouten die Überholabstände zwischen Autos und Fahrrad. Gemeinsam haben sie bereits Daten auf über 10.000 Kilometern Strecke erfasst, die in eine interaktive Karte eingespeist werden.

Citizen Science nennt sich das, wenn Bürger gemeinsam Fakten beisteuern. Für den Journalismus eröffnet diese Form von Beteiligung neue Perspektiven. Im Fall von Radmesser berichten die Datenjournalisten über die Beschaffenheit der Straßen, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer und Maßnahmen der Verkehrsplanung für mehr Sicherheit auf den Straßen Berlins. Der Berliner Tagesspiegel informiert als Projektpartner in einer breiten Berichterstattung über das Projekt.

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