Smart Home Forensic Kit

Alexa kommt in immer mehr Haushalte, der Google Assistant nimmt einen immer größeren Stellenwert im täglichen Leben ein und neben PC, Tablet und Mobiltelefon gibt es in immer mehr Wohnungen Smart Home Technologien. Doch es ist unklar, welche Geräte wohin all ihre gesammelten Daten so schicken. 

Smart Home Forensic Kit möchte JournalistInnen in die Lage versetzen, Datenschutz- und Datenfreigiebigkeit von Smart Home Geräten wie Alexa und dem Google Assistant für ihre Berichterstattung zu analysieren, um so selbst fundierte Erkenntnisse zu generieren. Damit versetzt es sie in die Lage, eigene Daten zu erheben und nicht auf Fremdquellen angewiesen zu sein.

Denn: Bisher ist die Berichterstattung im Bereich Smart Home und Datenschutz nicht wirklich sachlich: JournalistInnen unterstellen Alexa und co, dass sie kontinuierlich mithören, Amazon verneint dies wiederholt, und die KonsumentInnen bleiben ratlos und unsicher, weil JournalistInnen nicht die richtige Grundlage haben, stichhaltig Behauptungen zu be- oder widerlegen.

Das Projektsetup soll für interessierte NutzerInnen, JournalistInnen und EntwicklerInnen nutzbar sein, die neue Hardware aus dem IoT-Bereich in Langzeituntersuchungen auf Herz und Nieren testen wollen, um die Datensicherheit von Geräten selbst zu untersuchen und darüber in allen Mediengattungen zu berichten.

Das Projektteam von Smart Home Forensic Kit

Marco Maas, Gründer und Geschäftsführer der Datenfreunde GmbH, ist ein Smart-Home Pionier und Datenjournalist der ersten Stunde. Das Projekt "Sensorenresidenz" zusammen mit Spiegel Online im Jahr 2015 war so etwas wie eine Vorarbeit für das Smart Home Forensic Kit.

Malte Burkhardt ist CTO der Datenfreunde GmbH und seit 15 Jahren Entwickler für interaktive Anwendungen. Er entwickelt mit dem Team der Datenfreunde die Infrastruktur hinter dem Projekt.

Information zum Förderprogramm

Das Projekt Smart Home Forensic Kit wird vom MIZ-Babelsberg im Rahmen der Innovationsförderung für Medienprofis gefördert.