Projektstart für Constructive VR – konstruktiver Journalismus trifft Virtual Reality

Können immersive Erfahrungen in Virtual Reality- und 360°-Szenarien für RezipientInnen einen größeren Mehrwert bieten als traditionelle Formen der Berichterstattung? Das Projekt Constructive VR erforscht im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung im MIZ-Babelsberg erstmalig die Wirkung von Virtual Reality im konstruktiven Journalismus.

Journalistische VR-Experience als Forschungsprojekt

Der VR-Journalist Felix Gaedtke, die VR-Produzentin Catarina Gomes und die VR-Filmschaffende Gayatri werden in den kommenden sechs Monaten eine immersive VR-Experience realisieren, in der sich BürgerInnen an den Schauplatz der Berichterstattung versetzen und Situationen selbst erleben können. Virtual Reality-Technik bietet als „Empathiemaschine“ vollkommen andere Wahrnehmungsmechanismen als klassische Berichte oder Artikel. Wann dies für den qualitativen Journalismus Vorteile bietet, wird nun getestet. Die Reaktionen und Eindrücke der NutzerInnen werden wissenschaftlich dokumentiert und ausgewertet.

Konstruktiver Journalismus

Das Projektteam folgt während des Projektzeitraums den Prinzipien des konstruktiven, lösungsorientierten Journalismus. Im Gegensatz zur klassischen Berichterstattung geht es dabei darum, neben Problemen gleichermaßen auch Lösungen zu aufzuzeigen und die Zivilgesellschaft so ganzheitlicher zu informieren. Einem allgemeinen Nachrichten-Pessimismus möchte das Projektteam auf diese Weise gezielt entgegenwirken und Anreize für mehr Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement schaffen.

Publikation der Projektergebnisse

Über die gewonnenen Erkenntnisse für die journalistische Nutzung von VR/360° wird ein Handbuch verfasst und nach Projektabschluss kostenfrei veröffentlicht.

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