Interaktive Musik - Nagual Sounds

Datenströme zu Musik zu machen, das war die Idee des Projekts "Interaktive Musik" im Jahr 2011. Im MIZ-Babelsberg entstand so zunächst die Zeitmusik. Unter Verwendung der Kinect-Kamera wurden zudem die ersten Algorithmen für die Software entwickelt, mit der NutzerInnen durch Bewegung ihre eigene Musik kreieren können. Inzwischen hat das Team von Nagual Sounds das Ausgangskonzept umfassend weiterentwickelt.

Preise und Auszeichnungen

"Kultur- und Kreativpiloten Deutschlands 2014"
Auszeichnung

Midemlab 2014
Gewinner in der Kategorie "Music Discovery, Recommendation and Creation"

Designpreis Berlin-Brandenburg 2013
1. Platz in der Kategorie "interface Design"

Rethink Music Venture Day 2013
"Next-Generation Music Business Entrepreneur"

"Interaktive Musik"
nach der Innovationsförderung

Aus dem Projekt "Interaktive Musik" ist "Nagual Sounds" entstanden. Das Wort "Nagual" stammt von den Tolteken, einem Volk des antiken Mexiko. Es entzieht sich jeder Beschreibung, denn es bedeutet so viel wie das Unerklärbare, Unbeschreibliche, Magische. Erleben kann man es aber trotzdem. Es äußert sich bei jedem Menschen verschieden. Deshalb wird es gelegentlich auch als „Krafttier“ oder „anderes Selbst in Tiergestalt“ beschrieben. Es handelt sich also um einen Zustand jenseits der Rationalität.

Die Zielsetzung von Nagual Sounds besteht darin, diesen Zustand des direkten Erlebens und der gelebten Kreativität durch die eigene Technologie und die inzwischen entstandene Entertainment Software „Nagual Dance“ zu fördern und zu vermitteln. Insbesondere erscheint dies wichtig in einer Zeit, in der immer mehr Lebensbereiche normiert und rationalisiert werden.

Jeder Mensch bewegt sich anders und trägt somit auch eine eigene, unverwechselbare Musik in sich. Nagual Sounds machen es sich zur Aufgabe, diese Musik „auf magische Weise“ hörbar zu machen.

www.nagualsounds.com
Nagual Sounds - YouTube-Channel